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Papieratlaswettbewerb 2013: Die recyclingpapierfreundlichste Stadt gewinnt

Die deutschen Städte machen mobil im Hinblick auf Nachhaltigkeit durch die Verwendung von Recyclingpapier. Ein großer Schritt hin Richtung Umweltschutz und Erhalt des weltweiten Baumbestands. Zu verdanken ist dieser Trend dem Papieratlaswettbewerb, an dem sich jedes Jahr seit 2008 erfolgreich viele deutsche Städte beteiligen.

Bonn-Panorama

Die Stadt Bonn landete auf dem zweiten Platz © Presseamt Bundesstadt Bonn/ Foto: Michael Sondermann

121 deutsche Städte wurden im letzten angeschrieben und zu ihrem Papierverbrauch sowohl in Verwaltung, Schulen und Hausdruckereien befragt. Mit einem tollen und positiven Ergebnis für die Umwelt. Jetzt startet der Papieratlaswettbewerb 2013 erneut und wieder werden Spitzenwerte bei Beteiligung und Ergebnis erwartet. Der Wettbewerb soll unter anderem die nachhaltige Beschaffung in Deutschland fördern und den Trend in Richtung ökologisches Denken und Handeln verstärken.

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Peter Altmeier, Bundeumweltminister, ist Schirmherr des Wettbewerbs © DBT/ Müller

Unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Peter Altmaier und der Initiative Pro Recyclingpapier IPR wurden erneut Großstädte und kreisfreie Städte zum Mitmachen eingeladen, um „Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschland“ zu werden. Die Teilnahmefrist für den Städtewettbewerb läuft noch bis 19. März 2013 und der Sieger wird im September medienwirksam in Berlin ausgezeichnet.

„Der Papieratlas hat sich mittlerweile zu einer festen Orientierungsgröße für Städte entwickelt, um die Beschaffung von Papier nachhaltig auszurichten“, beton Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier. Seiner Meinung nach hat der positive Wettbewerb der Städte dazu beigetragen, dass die durchschnittliche Recyclingpapierquote der Kommunen in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist.

Die Siegerstadt Essen konnte bereits zum wiederholten Male beim Papieratlas punkten © Stadtbildstelle Essen

Die Besten der Besten

Städte wie Essen, Bonn und Freiburg machen es vor, wie Umweltschutz und nachhaltiger Papierverbrauch geht. Die drei Städte haben 2012 die höchsten Punkte für ihren Recyclingpapiereinsatz bekommen und wurden für einen herausragenden Erfolg als Mehrfachsieger gewürdigt, da sie sich mehr als einmal an der Spitze der Sieger behaupten konnten. Mit 100 Prozent Recyclingpapier und 17 Sonderpunkten wurde Göttingen im letzten Jahr Gewinner des Städtewettbewerbs. Den zweiten Platz teilten sich Bottrop und Halle. Bewertet wurden unter anderem der Gesamtverbrauch Papier im Vergleich zum verwendeten Recyclingpapier.

Für den Wettbewerb ein herausragendes Ergebnis und eine klare Ansage an den Umweltschutz. Die stetig wachsende Zahl der Siegerstädte verdeutlichen das hohe Engagement am Beispiel von Papier, wie konsequent die Nutzung nachhaltiger Ressourcen sein kann. Die Verwendung von Recyclingpapier trägt in großem Umfang zur Schonung wertvoller ökologischer Umweltbereiche bei, indem es bei seiner Herstellung weniger Energie und Wasser benötigt. Also eine enorme gesamtökologische Entlastung in Richtung Nachhaltigkeit. Dafür steht auch das Qualitätssiegel Blauer Engel, mit dem das Recyclingpapier ausgezeichnet wird. Dieses Papier besteht zu 100 Prozent aus Altpapier und garantiert die Einhaltung strengster Kriterien beim Herstellungsprozess. 

Text: Peter Rensch

Preisverleihung_Papieratlas

Die Mehrfachsieger Essen, Bonn und Freiburg © Papieratlas 

Papieratlas_Topten

Die 10 besten Städte, die sich beim Papieratlas engagierten © Papieratlas