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Die Rallye e-miglia beweist Alltagstauglichkeit von Elektro-Autos.

E-Autos im Härtetest: Elektro-Rallye e-miglia 2011

Vom 1. bis 5. August ist es wieder soweit und Elektroautos müssen zum zweiten Mal beweisen wie alltagstauglich sie sind - bei der Rallye e-miglia. In Anlehnung an einen Sportklassiker beweisen die Elektrofahrzeuge innerhalb von vier Tagen und über eine Strecke von 800 Kilometern ihre Leistungsfähigkeit.

Von München nach St. Moritz und durch insgesamt vier Länder – Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz – wird der Härtetest für Elektrofahrzeuge führen. Teilnehmen werden 32 Fahrzeuge der unterschiedlichsten Klassen. Da ist das kleine Pedelec genauso vertreten wie Kleinwagen mit Elektro-Antrieb für ab 30.000 Euro und wahrhafte, wenn auch «grüne» Sportwagen wie der Tesla mit annähernd 300 PS, einer Beschleunigung von Null auf 100 in 3,7 Sekunden und einem Verkaufspreis von 100.000 Euro. Einzige Voraussetzung ist, dass die Elektrofahrzeuge nicht mehr als 4 Euro an Energiekosten auf 100 Kilometer verbrauchen. Je nach Fahrzeug-Modell erzielen die Elektro-Autos Reichweiten von 120 bis 400 Kilometern mit einer Ladeeinheit, mittels Schnellladung steht die benötigte Energie in einer halben Stunde zur Verfügung. Wird eine herkömmliche Steckdose benutzt, dauert die Aufladung der Batterien bis zu 7 Stunden und ist damit über Nacht spielend umsetzbar.

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Klein oder groß: Elektrofahrzeuge zeigen bei e-miglia ihr Können

Der schnellste und leistungsstärkste Teilnehmer der Elektro-Rallye ist sicherlich der US-amerikanische Tesla Roadster von PayPal-Gründer Elton Musk. Der sportliche Roadster, eine Limousine ist bereits in der Testphase, wird leistungsmäßig starke Konkurrenz auf der e-miglia 2011 erhalten. Denn die Fahrzeuge des Porsche-Tuners RUF Automobile GmbH, der eRUF Roadster und das eRUF Coupe, wollen ebenso das Starterfeld der Elektro-Fahrzeuge verstärken, um zu zeigen, dass nicht nur Kleinwagen elektrisch betrieben sein können.

Preislich weitaus günstiger ist das Feld der e-Serienfahrzeuge aus dem Kleinwagensegment. Mit von der partie bei der e-miglia sind Mitsubishis i-miev, Citroens C-Zero, der Smart City und der seit zwei Jahren in Berlin erfolgreich unter Alltagsprüfung laufende e-Mini von BMW. Schließlich sind auch die Pioniere der E-Mobilität mit von der Partie. Drei- oder vierrädrige Elektro-Fahrzeuge der Marken Jetcar, Think, German E-Cars, Meaga und Twiker sowie das zweirädrige Pedelec runden mit ihren unterschiedlichen Konzepten der Elektro-Mobilität das ausnahmslos elektrisch betriebene Starterfeld ab.


Die e-miglia führt durch vier Länder und ist nur für Elektroautos.

Durch vier Länder fahren Sport- und Kleinwagen rein elektrisch betrieben.

Der Weg für die Elektroautos Führt von München, über den Großglockner, nach Bozen und durchs Engadin ins Mondäne St. Moritz. Doch, ganz gleich ob leistungsstarker Sportwagen oder kleines Pedelec: Jeder kann mitmachen und die Rallye e-miglia gewinnen, denn nicht die Kraft entscheidet über den Sieg bei der emissionsfreien Gleichmäßigkeits-Rallye.

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Ziel der Veranstalter ist es, die alte Tradition der klassischen Gleichmäßigkeits-Rallyes mit der Technologie der Zukunft zu vereinen und die Leistungsstärke der E-Mobile zu präsentieren. Die Alltagstauglichkeit der Elektro-Fahrzeuge soll so live erfahrbar sein und dem Autofahrer der Zukunft die Möglichkeiten einer emissionsfreien Mobilität praktisch vorführen.

Dies wird die zweite Gleichmäßigkeits-Rally mit Elektro-Autos sein. Spulte die e-miglia im Jahr 2010 noch 560 Kilometer in drei Tagen ab, so ist dieses Jahr eine deutliche Steigerung mit 240 Mehr-Kilometern vorgenommen worden. Mit ein Beweis dafür, dass die E-Autos eine deutliche Alltagstauglichkeit aufweisen und Teil einer zukünftigen, umweltfreundlichen Mobilität sein werden.

Weitere Informationen zu e-miglia erhalten Sie unter www.e-miglia.com.

Quelle: e-miglia, Text: Jürgen Rösemeier