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Der Hybridautofahrer spart 20 Prozent Sprit.

Hybrid-Fahrzeuge: Heute schon sparsam und umweltfreundlich Auto fahren

Je sparsamer ein Auto ist, desto besser für die Umwelt. Und bei den steigenden Spritpreisen auch für den eigenen Geldbeutel. Lässt die Auswahl an Elektrofahrzeugen noch auf sich warten, so ist sparsames Autofahren dennoch schon längst möglich. Mit den Hybridautos spart der Autofahrer bis zu 20 Prozent Sprit und mehr.

Laut Kraftfahrbundesamt waren im Januar 2011 fast 40.000 Hybridautos in Deutschland angemeldet. Und die Zahl steigt stetig. Die Vielfalt wird größer, die Technik ausgereifter und das Umweltbewusstsein der Bevölkerung nimmt zurecht zu. Grundsätzlich werden fünf verschiedene Hybridmotoren unterschieden. Die unterschiedlichen Hybrid-Einstufungen werden in aller Regel durch die Leistung des Elektromotors bestimmt.

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Vier Hybridtechniken – ein Ziel: Hybridautos sollen Sprit sparen

Grundsätzlich dient der Hybridantrieb dazu, den Verbrauch eines Fahrzeugs zu senken. Die Hybridtechnik gibt es sowohl in Benzinern, mehr und mehr auch in Dieselfahrzeugen. Der Vorteil letzterer ist, dass deren Verbrauchswerte schon vergleichsweise niedrig sind. Ein Grund dafür, dass sich nicht nur Vielfahrer für die Dieseltechnologie entscheiden. Unterstützt durch die Hybridtechnik, werdend diese Fahrzeuge weiter verbrauchsoptimiert.

Hybrid-Autos: Von Micro zu Plug-In

Die vier verschiedenen Stufen der Hybridtechnik werden Micro-Hybrid, Mild-Hybrid, Voll- oder Full-Hybrid sowie der elektrounterstützte Plug-In-Hybrid genannt. Die Begriffe Micro-, Mild- oder Voll-Hybrid besagen, dass die Fahrzeuge aufsteigend mehr Kraft aus elektrischer Leistung beziehen. Hat der Micro-Hybrid beispielsweise nur die Funktion, eine Start-Stopp-Technik zu unterstützen und damit in kleinem Rahmen Sprit zu sparen, so dienen die Techniken der Fahrunterstützung des Hybridautos. Je nach Technik, sparen die Fahrzeuge fünf – bei Micro-Hybridautos – bis über 20 Prozent. Die Hybridfahrzeuge mit Voll-Hybrid haben 20 Kilowatt elektrische Leistung und mehr.

Doch lediglich das Voll-Hybridauto und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge ermöglichen es, auch kurzfristig mit rein elektrischer Energie unterwegs zu sein.

Die Plug-In Hybrid-Autos haben eine grössere Akkukapazität.

Die neue Plug-In-Technologie erlaubt emissionsfreies und rein elektrisches Autofahren. Foto: Toyota Deutschland GmbH

Einen Ausbau der Hybridtechnik stellen die Plug-in-Hybride, kurz auch PHEV genannt. Die Plug-In-Technik versucht, den Kraftstoffverbrauch weiter zu senken, als die gängige Hybridfahrzeug-Technik. Dies geschieht, in dem die Akkus nicht mehr ausschließlich durch den Verbrennungsmotor geladen werden oder durch die Bremse, Rekuperation genannt, sondern zusätzlich auch an das haushaltsübliche Stromnetz aufgeladen werden können.

Die Plug-In-Hybridautos weisen größere Akkukapazitäten auf und können so leicht derzeit 60 bis 80 Kilometer völlig emissionsfrei und elektrisch betrieben werden. Der wesentlich kleiner dimensionierte Diesel- oder Benzinmotor, verglichen mit baugleichen Fahrzeugen mit ähnlicher Leistung, dient lediglich der Aufladung der Akkus des Hybridfahrzeugs.

Der Plug-In-Technologie für Hybridfahrzeuge wird eine große Zukunft vorhergesagt, denn 80 Prozent der in Deutschland gefahrenen Strecken werden im Stadtverkehr zurückgelegt. Und die dabei zurückgelegte Distanz liegt im Bereich der Akkukapazität der Plug-In-Hybridautos.

Neueste Entwicklung: Auto mit Elektromotor. Verbrennungsmotor nur für Notfall

Aufbauend auf der Hybridtechnik ist die Steigerung der Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor mit Ersatzaggregat. Bildet beim Plug-In-Hybridauto der Verbrennungsmotor noch die Hauptarbeit, so ist diese Technik schon einen Schritt weiter. Nur, wenn der Strom aufgebraucht ist, kann der kleindimensionierte Verbrennungsmotor zugeschaltet werden. Diese Fahrzeugtypen werden E-REV, «extended-range electric vehicle», genannt. Letztlich ist dies ein Elektroauto mit verlängerter Reichweite. Ein Beispiel für diese innovative Technik ist der Opel Ampera.

Quelle: Wikipedia, Opel Ampera

Text: Jürgen Rösemeier