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Recycling-Papier ist umweltfreundlich und benötig weniger Energie.

Recycling-Papier: Schont das Klima und schützt den Wald

Wer den Wald schützen will, mehr noch das Klima, sollte unbedingt beim Papierkauf auf  Recycling-Papier zählen. Optimal ist natürlich die Vermeidung von Papier. Das schont Ressourcen, die Umwelt und den Geldbeutel. Mehr und mehr werden daher Büros papierlos.

Laut Informationen der IPR, Pro Recycling-Papier, namhafter deutscher Unternehmen fallen mehr als 800.000 Tonnen Papier in deutschen Büros jedes Jahr an. Alleine der Umstieg auf Recycling-Papier würde 146.000 Tonnen klimaschädliches CO2 im Jahr einsparen. Zudem ist die Zellstoff- und Papierproduktion eine der Hauptursachen für den Holzeinschlag in den Urwäldern Asiens und Amerikas. Deshalb sollte man nur Papier kaufen, das umweltfreundlich hergestellt ist. Denn Recycling-Papiere belasten die Umwelt im Schnitt um ein Drittel weniger als Papiere aus Frischfasern. Für die Produktion von weißem Frischfaserpapier werden teilweise ganze Wälder gerodet und die Herstellung verbraucht große Mengen an Energie und Wasser. Zudem steht das heutige Recyclingpapier den herkömmlichen Produkten in nichts mehr nach, ist gut mit Tinte beschreibbar und eignet sich ebenso gut für Drucker oder Kopierer. Und noch ein Vorteil: Recycling-Papier ist oft sogar billiger als Papier aus Frischfasern.

Doch nicht alle Aufschriften auf dem Papier halten, was sie versprechen. So verbirgt sich hinter der Bezeichnung «chlorfrei gebleicht» oft auch Papier aus Frischfasern. Beim Papierkauf empfiehlt der WWF drei Labels für den Schutz des Waldes: Alle Papierprodukte mit dem Blauen Engel werden aus 100 Prozent Recyclingfasern hergestellt. Zudem gibt es noch eine Eigenmarke der Firma Vencremos, der eigenes Zertifikat Ökoplan Plus von dem Treffpunkt Recycling-Papier empfohlen wird. Papier und Holz mit dem FSC-Logo stammen aus umwelt- und sozialverträglich bewirtschafteten Wäldern oder aus Recyclingfasern.

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Recyclingpapier: Umwelt und Klima werden geschont.

Recyceln Sie Ihr Altpapier, denn das ist gut für die Umwelt.

Nebst der Wiederverwertung von Papier sollte aber auch der eigentliche Papierverbrauch gesenkt werden. Viele Unternehmen wie die Schweizer Coop Bank, die Credit Suisse oder Microsoft haben sich bereits auf den Weg zum papierlosen Büro gemacht. Zwischen einer gedruckten und einer digitalen Seite besteht ein Preisunterschied von 70 Prozent. Und durch einen vollständigen Verzicht auf Papier könnte sich die Umweltbilanz eines Unternehmens gravierend verbessern. Unternehmen wie Microsoft machen es vor: In der niederländischen Zentrale in Amsterdam laufen 99 Prozent aller Prozesse nur noch digital ab und im Durchschnitt druckt sich jeder Mitarbeiter nur noch eine Seite pro Tag aus. In gängigen Büros steigt derweil durch die zunehmende Anzahl elektronischer Geräte die Papierflut. Das haben die Marktforscher der Schweizerischen Gesellschaft für praktische Sozialforschung herausgefunden: Es wird zwar immer mehr elektronisch gespeichert und archiviert, aber es wird auch mehr ausgedruckt.

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Ohne Papier - Mehr und mehr ein Thema

Wollen Unternehmen den Schritt zum Büro ohne Papier wagen, brauchen sie eine professionelle Infrastruktur. Es gibt mittlerweile eine Reihe von Dienstleister die Unternehmer zum papierlosen Büro beraten. Welche Grundinformationen für den Start in eine papierlose Zukunft wichtig sind, finden Sie unter: Green Translations.

Betrachtet man den Datenstrom der letzten Jahrzehnte, wäre es fast unmöglich, alles auf Papier festhalten zu wollen. Besonders zum Tragen kommt dieser Aspekt bei Banken, Versicherungen und Telekommunikationsunternehmen. Sie sind Großverbraucher hochwertigen Papiers. Aber genau hier scheint langsam ein Umdenken einzusetzen. Manche Banken gehen mit großen Schritten voraus. Insgesamt konnte zum Beispiel die Schweizer Bank Coop 36 Prozent des Papiers durch interne Maßnahmen einsparen. Auch bei der Schweizer Credit Suisse konnte innerhalb von sechs Jahren der gesamte Papierverbrauch des Unternehmens um mehr als ein Drittel gesenkt werden. Auch in Deutschland steigt die Nachfrage nach zertifiziertem Papier deutlich. Laut einer Studie des WWF kaufen 75 Prozent der Verbraucher zertifiziertes Papier.

Prof. Dr. Uwe Schneidewind erläutert im Interview, dass Nachhaltigkeit im Unternehmen beim Recyclingpapier beginnt


Mit Recycling-Produkten schützen Sie die Umwelt und das Klima.

Achten Sie beim Einkauf auf das Recycling-Symbol und trennen Sie den Müll.

Dass der generelle Verbrauch an hochqualitativem Papier jedoch kaum sinkt, mag auch an der Rechtslage liegen. Der Schweizer Daniel von Arx von der Luzerner Kantonalbank sagt: «Wir achten im Unternehmen zwar darauf, papiersparend auszudrucken, doch in manchen Fällen muss es einfach Papier sein. Gerade auch deshalb, weil wir mit vielen rechtlich relevanten Aspekten zu tun haben.»

Im Kreditbereich beispielsweise arbeitet man mit offiziellen Dokumenten wie Grundbuchauszügen, Bilanzen oder Revisionsberichten. Und all das ist ausschließlich in Papierform vorhanden.». Eine gänzlich papierlose Büroführung hält er in seiner Branche bis auf weiteres kaum für möglich.

Auf dem schweren Weg zum papierlosen Büro sieht der Schweizer Jurist Franco Taisch insbesondere zwei Stolpersteine: Einerseits definierte Managementprozesse mit rechtlichen Auflagen, andererseits den Menschen selbst. Viele vertrauen Papier eher als einer digitalen Datei. Nicht ohne Grund ist ein Mensch «ohne Papiere» praktisch rechtlos und kann nicht auf sein «verbrieftes Recht» pochen. Die digitale Unterschrift wäre oft praktikabel, allerdings bedarf es hier einer Veränderung vieler vertraglicher Rahmenbedingungen. Zudem ist nicht jede Branche dazu geeignet, so flexibel wie die Microsoft-Mitarbeiter zu arbeiten. Doch abgucken ist ausdrücklich erlaubt.

Quelle: nachhaltigkeit.org

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Weitere Tipps zum Thema Recycling finden Sie hier:

    Weihnachten steht vor der Tür. Wenn man seine Geschenke vorsichtig öffnet, kann man das Geschenkpapier aufbewahren und bei der nächsten Gelegenheit wiederverwerten. Wenn es trotzdem neues Papier zum Einpacken sein soll, sollte man auch hier auf Recycling-Geschenkspapier zurückgreifen. Das ist heute genau so schön und bunt wie das herkömmliche - und erst noch umweltfreundlich. Aber auch alte Stoffreste sind eine Alternative zum Geschenkspapier. Mit etwas Nähtalent können daraus zum Beispiel individuelle Geschenkbeutel hergestellt werden.