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Louise Campbells

Internationale Einrichtungsmesse Köln zeigt Louise Campbell mit Das Haus - Interior on Stage

Louise Campbell ließ sich bei der Konzeption des Modells ihres „Idealhauses“ für die imm cologne unter anderem von Alice im Wunderland inspirieren und spielte dabei mit den Dimensionen. Die Designerin schuf ein Wohnkonzept, das „Größe“ mit „Flexibilität“ kombiniert.

  • Das Haus von Außen ©Koelnmesse
  • Bequem schlafen ©Koelnmesse
  • Riesige Betten ©Koelnmesse
  • Blick von außen ©Koelnmesse
  • Essen fassen ©Koelnmesse
  • Auch für Freizeitgegenstände ist Platz ©Koelnmesse
  • Deckenkonstruktion ©Koelnmesse
  • Traumhaft schön baden ©Koelnmesse
  • Großaufnahme ©Koelnmesse
  • Auch für Spiele ist gesorgt ©Koelnmesse
  • Außenansicht ©Koelnmesse
  • Blick durch den Vorhang ©Koelnmesse
  • Die Handwerkerecke - gigantisch ©Koelnmesse

Sie gehört zu den führenden Protagonisten einer neuen Avantgarde-Generation, die die Tradition der skandinavischen Moderne mit Selbstbewusstsein weiterentwickelt. Nach den Plänen der dänischen Möbel- und Leuchtendesignerin Louise Campbell wird die begehbare Inszenierung „Das Haus – Interior on Stage“ auf der imm cologne, der internationalen Einrichtungsmesse in Köln, vom 13. bis 19. Januar 2014 aufgebaut. Es handelt sich dabei um die Simulation eines Wohnhauses mitten auf dem Messegelände. In der Halle Pure Village wird ein rund 180 Quadratmeter großes Podest als offene Bühne errichtet. „Ich will versuchen, eine ganz besondere, weltoffene, sanfte Stimme zu erschaffen“, so Louise Campbell. „Etwas, das jedes ideale Heim besitzt. Das den konstanten, sanften Dialog zwischen dem hilfreichen Haus und seinen habgierigen Bewohnern erst möglich macht.“

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Zwanzig Meter langes Bett

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Der Schlafbereich ©Koelnmesse

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Die Künstlerin ©Koelnmesse

Alice im Wunderland würde sich wohlfühlen in diesem ausgestellten Haus von Louise Campbell, denn das Bett ist riesig und Alice schrumpft und wächst bekanntlich aufgrund gewisser Pilze und Kekse recht unregelmäßig und unkontrollierbar. Konstruiert aus Holz misst es eine Länge von zwanzig Metern und ist ein Zeichen für das Spielen mit den Dimensionen wie es die Designerin so sehr liebt. Das Bett soll mehr sein als nur eine Schlafstätte und Möglichkeiten bieten zum Entspannen, Ausruhen, Essen und Wohlfühlen. Für Campbell ist das Bett ein Ruhepol in einer ständig hektischer werdenden Gesellschaft. Das Haus an sich ist transparent gestaltet, bietet jedoch genügend Rückzugsmöglichkeiten. So werden die einzelnen Räume durch Textilien getrennt oder verbunden, was an einen fast schon japanischen Einrichtungsstil erinnert.

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Überdimensionales Traumhaus

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Gemütlich baden ©Koelnmesse

Auch die Flexibilität spielt für Campbell beim Wohnen eine entscheidende Rolle. So gestaltete sie neben dem Bett einen überdimensionalen Tisch, der sich zum kreativen Arbeiten bestens eignet. Überhaupt ist Kreativität beim Wohnen für die Designerin wichtig. Ihr Haus lädt dazu ein, vieles selber zu machen und unterschiedliche Werkzeuge zum Kochen und Werkeln zu nutzen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quellen: Detail.de, pure.imm-cologne.de
Text: Peter Rensch