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Zuchini Pflanze mit Blüte und Frucht
Biogarten leicht gemacht

Ökologische Gärten: Tipps für den eigenen Biogarten

Bio im eigenen Garten anbauen? Eigentlich kein Problem, wenn Sie die Tipps zur ökologischen Gartengestaltung kennen. Dann können Sie Bio ernten und sich selbst mit Bio Produkten versorgen.

Traum vom Biogarten

Bio zum Ernten im eigenen Garten. Klingt paradiesisch. Und wer im eigenen Garten auf Bio setzen und ökologisch gestalten will, braucht hierfür keine Spezialausbildung. Wenn Sie ein paar Regeln beachten und die Gartengestaltung ökologisch angehen, wird der Traum von Bio im eigenen Garten schon bald Wirklichkeit.

Zuchinipflanze ohne Chemie und Giftstoffe.

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Bio braucht viel Sonne

Wichtig: Bio gedeiht nachhaltig, wenn genügend Sonneneinstrahlung vorhanden ist. Wenn Sie Bio anbauen, sollte die Fläche mindestens sechs Stunden täglich Sonnenstrahlen erhalten

Bio benötigt einen guten Boden

Extrem steinige Böden sollten bereinigt werden, intensiver Lehmboden oder sandige Untermischungen sollten mit Kompost vermischt werden. Das Zentrum der Gesundheit rät zu abgelagertem Mist von Pferden oder Kühen. Ist der Boden zu glatt und platt, lockern Sie die Anbaufläche mit Mulch auf. Mischen Sie Laub, Küchenabfälle, Rasenschnitt unter den Boden.

Biokompost mit Holzrahmen

Der selbstgebaute Kompost bietet Platz für Küchenabfälle und Co.

Bio im Garten bedeutet Mischkultur

Wenn Sie Bio anpflanzen, sollten Sie bei der Gartengestaltung nach einer Mischkultur vorgehen. Das bedeutet: Nur solche Pflanzen in ein Beet einpflanzen, die miteinander verträglich sind. Möhren passen beispielsweise gut zu Zwiebeln, Gurken mögen die Nachbarschaft mit Dill. Bohnen passen zu Salat, jedoch nicht zu Kartoffeln. Jedes Jahr sollten die Pflanzen an anderen Stellen umgepflanzt werden, damit das Gemüse unterschiedliche Nährstoffe aufnehmen kann.

Nur Bio düngen

Wer im Garten ganz auf Bio setzen möchte, sollte auch nachfolgende Grundregeln beachten: Wässern Sie mit Regenwasser und verwenden Sie nur organischen Dünger. Das schont die Umwelt. Denn Chemiedünger schadet den Pflanzen ebenso wie den nützlichen Insekten und Tieren.
Extra Ecowoman Tipp: Dünger können Sie ganz einfach selbst herstellen. Zerkleinern Sie etwa ein Kilogramm Brennnesselblätter und geben Sie diese in zehn Liter Wasser. Das Gemisch in einem geschlossenen Behälter 14 Tage ziehen lassen und Pflanzen damit alle drei Wochen gießen. Ein hervorragendes Düngemittel für Beete, übrigens auch für Zimmerpflanzen geeignet.

Brennnessel im Sonnenlicht

Jauche aus Brennnesseln versorgt den Boden mit Nährstoffen.

Bio im Garten als Heimat für Tiere

Ein Biogarten sollte nicht nur Vorteile für den Gartennutzer haben. Er sollte auch Heimat für Tiere und Insekten sein. In einem Insektenhotel  finden Käfer, Schmetterlinge und Einsiedlerbienen ein zu Hause und Nistkästen ermöglichen Vögel eine artgerechte Familienplanung. Und eine Mischkultur bei blühenden Blumen erfreut die fleißigen Bienen.

Insektenhotel im Garten

Insektenhotels sind nützlich und sehen schön aus. 

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Textquellen: zentrum-der-gesundheit.de, haus-und-garten-info, haushalttipps.net, vielfalterleben.info, Bildquelle: Flickr CC BY 2.0/Thomas Kohler, Flickr CC BY 2.0/allispossible.org.uk, flickr CC BY-SA 2.0 /Insektenhotel 174, Flickr CC BY-SA 2.0/Manu, thinkstock jag_cz