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Lichtblicke bei der Aufforstung der deutschen Wälder - Es wird mehr angebaut, als abgeholz ©iStockphoto
Natürlicher Rohstoff

Massivholz: Natürlich, beständig, nachwachsend

Mehr als 30 verschiedene Holzarten werden heutzutage zu Massivholz-Möbeln verarbeitet. In Deutschland heimische Hölzer wie Buche oder Eiche zählen zu den weltweit bekanntesten und beliebtesten von ihnen. Doch welche Vorteile bieten sie?

Der natürliche und nachwachsende Rohstoff Holz entsteht hierzulande nach dem Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft, wonach die Wälder seit 300 Jahren konsequent umweltverträglich bewirtschaftet werden. Das bedeutet, dass in deutschen Wäldern ständig mehr Bäume nachwachsen, als geschlagen werden.

Laut Bundeswaldinventur entstehen in den kommenden Jahren durchschnittlich 78 Millionen Kubikmeter Rohholz pro Jahr im gesamten Bundesgebiet. Dem gegenüber steht ein Holzeinschlag von rund 52 Millionen Kubikmetern im Jahr.

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Massivholz punktet durch Stabilität und ein hohes Verwendbarkeitspektrum ©iStockphoto

Massivholzmöbel erleben ihre Renaissance in den modernen Haushalten © araraadt - Fotolia.com

Holz ist ein nachhaltiger und vielseitiger Werkstoff

Holz ist ein Kohlenstoffdioxidspeicher – das Gleiche gilt auch für dauerhafte und langlebige Holzerzeugnisse wie Massivholz-Möbel. Der positive Umwelteinfluss entfaltet sich über den gesamten Lebenszyklus des natürlichen Materials: Durch den Stoffwechsel der Bäume entsteht einerseits Sauerstoff, andererseits wird aber auch Kohlendioxid aus der Luft entnommen und in der Biomasse gespeichert.

„Wenn Menschen also Holz für die Möbelfertigung nutzen, entnehmen sie das Kohlendioxid dauerhaft aus dem Stoffkreislauf und stabilisieren damit das Klima“, erläutert der Möbelexperte Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz.

Quelle: Pro Massivholz
Text: Christina Jung