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Honig gegen Husten:

Honig als Heilmittel, natürlich und gesund!

Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern wirkt auch hervorragend als natürliches Heilmittel.Es muss nicht gleich der Griff zur Chemiekeule sein, wenn kleine Wehwehchen den Körper plagen. Gerade die Natur beschenkt uns mit Gaben, die positiv auf unsere Gesundheit wirken. Honig gilt beispielsweise schon seit Jahrtausenden als natürliches Heilmittel.

Der süße Saft der fleißigen Bienen enthält Eisen, Chrom,  B-Vitamine, Vitamin K und Carotin. Außerdem Säuren, Enzyme und diverse Hemmstoffe erzeugen eine keimtötende Wirkung. Und damit nicht genug: Die enthaltende Salicylsäure wirkt schmerzlindernd und fiebersenkend. Und die hormonähnliche Substanz Acetylcholin wirkt positiv auf Herz und Kreislauf. Zudem  beruhigt Honig Magen und Darm ebenso wie die Nerven, weshalb warme Milch mit Honig gerne bei Schlaflosigkeit getrunken wird. Wer regelmäßig Honig verzehrt kann also sein Immunsystem stärken und Erkältungen vorbeugen.

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© Kamillo Kluth (CC BY 2.0)

Bienen bei der Arbeit © Kamillo Kluth (CC BY 2.0)

Der Heilpraktiker Detlef Mix hat in seinem Buch „Die Heilkraft des Honigs“ (F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH) Anwendungen rund um den Honig beschrieben.

Nachfolgende Rezepte aus vorgenanntem Buch haben sich bei Husten bewährt.

Honig-Essig-Wasser

1 EL Honig
1 Glas (warmes) Wasser
Apfelessig

Das Wasser sollte abgekocht sein und auf etwa 40 °C abgekühlt sein, bevor man einen gut gefüllten Esslöffel Honig einrührt und einen kräftigen Schuss Apfelessig dazugibt. Daraufhin in kleinen Schlucken langsam trinken. Wenn die Mischung abgekühlt ist, wieder erwärmen. Besonders gut geeignet ist Manuka-Honig (erhältlich unter anderem im Onlineshop von Neuseelandhaus.de); er ist hitzebeständig und verliert dadurch keine seiner antibakteriellen Eigenschaften.

Zwiebel-Sirup

Variante 1:
2 Zwiebeln
200 ml Wasser
1 EL Blütenhonig
1 EL Tannenhonig

Die gereinigten Zwiebeln samt wertvoller Außenhaut, sofern diese sauber und unverdorben ist, in Stücke oder Scheiben schneiden und mit dem Wasser und Blütenhonig köcheln lassen, bis der Sirup eindickt. Noch warm abseihen und den Tannenhonig unterrühren. Bei Bedarf alle zwei Stunden einen Esslöffel davon langsam herunterschlucken. Bei Kindern reicht ein Teelöffel.

 

Variante 2:

2 Zwiebeln
1 EL Honig (mindestens)

Die Zwiebeln entweder mit einer Saftpresse oder klein gehackt durch ein Tuch gepresst entsaften.

Eine dritte Variante ist der Kaltauszug, wobei die Zwiebeln in dünne Scheiben geschnitten werden und der Honig darüber geträufelt wird. Kurze Zeit stehen lassen, bis der Saft sich gesammelt hat und abseihen. Die Honigmenge ergibt sich aus dem individuellen Geschmack.

So kommen sie natürlich gesund durch Herbst und Winter.

www.nachaltigleben.de

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Textquelle: Wirths Public Relations, Detlef Mix „Die Heilkraft des Honigs“ 

Bildquelle:Bild1 Kamilo Kluth (CC BY 2.0) Bild2: lichtkunst.73 opixelio Introbild: thinkstock Text: Ulrike Rensch