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Leben nach den Mondphasen
Leben nach den Mondphasen

Mythos Mond: Wie der Mond uns beeinflusst

Bei Vollmond nachts im Freien meditieren und bei Neumond ein Reinigungsbad nehmen? Manch einer belächelt solche Rituale und tut sie als esoterischen Humbug ab. Andere wiederum glauben fest an die Magie des Mondes. Was ist eigentlich dran am Mond-Mythos? 

In Fragen rund um die Erde und den Menschen prallen oft Welten aufeinander, so steht zum Beispiel die Esoterikszene der handfesten Wissenschaft gegenüber. In den meisten Bereichen hat jeder von uns eine klare Überzeugung in die eine oder in die andere Richtung. Aber wie sieht’s beim Thema Mond aus? Ist der Mond tatsächlich nur für wissenschaftlich belegte Phänomene verantwortlich oder birgt er noch weitere Kräfte in sich? Vielleicht liegt die Wahrheit ja genau in der Mitte – zwischen magischer Mondenergie und wissenschaftlich messbaren Kräften?

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Die Anziehungs- bzw. Fliehkraft zwischen Mond und Erde ist beispielsweise verantwortlich für die Gezeiten – Ebbe und Flut. Während eines knappen Monats dreht sich der Mond einmal um die Erde und durchläuft die vier am Himmel sichtbare Phasen Neumond, zunehmender Mond, Vollmond und abnehmender Mond. Mythischen Überlieferungen zufolge hat jede Mondphase ihren ganz eigenen Effekt auf den Menschen: 

Neumond

Neumond

So steht der Neumond, wie der Name bereits verrät, für einen Neubeginn – der beste Zeitpunkt, um Altes loszulassen und neue Projekte zu beginnen. Eine Fastenkur am Neumondtag soll besonders effektvoll sein, da der Körper durch die Neumondenergie im Loslassen – also Entgiften – unterstützt wird.


 

zunehmender Mond

Zunehmender Mond

Während der anschließenden Phase des zunehmenden Mondes werden Aufbau und Wachstum gefördert. Begonnene Projekte nehmen Form an und der Mensch soll besonders gut Kraft tanken können, sofern er sich in dieser Phase eher schont und nicht überarbeitet.

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Vollmond

Vollmond

Die Power des Vollmondes unterstützt bei der Vollendung eines Projekts, Dinge können gut zum Abschluss gebracht werden. Der Körper soll nun die höchste Aktivität und Aufnahme­bereitschaft haben – ein guter Zeitpunkt, um den Nährstoffbedarf mit gesundem Essen mal ordentlich aufzufüllen.


 

Abnehmender Mond

Abnehmender Mond

Der abnehmende Mond soll es leichter machen, Dinge abzuschütteln und loszuwerden. Es heißt, Diäten und Fastenkuren funktionieren besonders gut in dieser Mondphase. Da bietet es sich auch an, zuhause mal richtig zu putzen oder auszumisten. Zudem sollen anstrengende Arbeiten leichter von der Hand gehen.

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Einfach mal ausprobieren

Für bestimmte Kulturen und Naturvölker ist es seit Jahrtausenden selbstverständlich, das alltägliche Leben nach den Phasen des Erdmondes auszurichten und im Einklang mit dessen Kraft zu leben. In unserer modernen westlichen Gesellschaft, die sich immer mehr von der Natur entfernt hat, geriet dieses „Wissen“ um die enormen Einflüsse des Mondes auf den Menschen nach und nach in Vergessenheit. Ob wir den unsichtbaren Kräften des Mondes glauben schenken oder nicht, bleibt uns selbst überlassen. Aber warum nicht einfach mal die Mondphasen in den Kalender eintragen und bestimmte Dinge austesten? Vielleicht birgt der Mond in sich ja tatsächlich eine unterstützende Kraftquelle für unseren Körper, unser Wohlbefinden und unsere Unternehmungen. Das wäre doch fabelhaft! 

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Quellen: Bilder: Depositphotos/brunoil, konradbak, Text: Emi Baier