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Diese Kosmetikprodukte enthalten Palmöl. © Fred Dott/Greenpeace

© Fred Dott/Greenpeace

Greenpeace Erfolg: Procter & Gamble ohne schmutziges Palmöl

Greenpeace konnte durch eine Emailaktion das Unternehmen Procter & Gamble dazu bewegen, auf die Forderung einzugehen, künftig kein schmutziges Palmöl mehr für Kosmetik zu verwenden.

Seit dem 26. Februar 2014 haben fast 400.000 Menschen, nach einem Aufruf von Greenpeace, das Unternehmen Procter & Gamble mit einer Protestmail aufgefordert, schmutziges Palmöl nicht weiter in seinen Produkten zu verwenden. Nun der Erfolg: Procter & Gamble hat sich verpflichtet bis Ende des Jahres 2015 sicherzustellen, dass die komplette Lieferkette für Palmöl zurückverfolgt werden kann. Bis zum Jahr 2020 will Procter & Gamble sogar keine Produkte mehr mit schmutzigem Palmöl beziehungsweise mit Palmkernöl und dessen Derivaten herstellen. Gesche Jürgens von Greenpeace erklärt: „Die neue P&G-Richtlinie bewerten wir als ersten Schritt hin zu mehr Regenwaldschutz.  Wir erwarten jedoch, dass Procter & Gamble die Richtlinie deutlich schneller umsetzt als vorgesehen. Die Regenwälder brauchen sofortigen Schutz. Die neue Richtlinie erfüllt zwar zentrale Greenpeace-Forderungen, de facto können die Lieferanten von Procter & Gamble jedoch noch weitere sechs Jahre Regenwälder zerstören.“ Bereits andere Firmen wie Nestlé, Ferrero und Unilever haben nach dem Druck von Greenpeace ihre Einkaufspolitik geändert.

Quelle: Greenpeace
Text: Kristina Reiß

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