Nachhaltigleben
Regionaler Zukunftsfonds

B.A.U.M. Zukunftsfonds regional wird praktisch umgesetzt für eine kommunale Energiewende und Erneuerbare Energien

Auf dem Weg zur Energiewende müssen gerade Kommunen in Gemeinschaftsprojekten zusammenhalten. Das Projekt „B.A.U.M. Zukunftsfonds regional“ investiert mit dem Privatkapital von Bürgern in Energieeffizienz- und Energieeinsparungsmaßnahmen.

Das Projekt „B.A.U.M. Zukunftsfonds regional“, das die Energiewende unterstützt, geht in die praktische Umsetzung. Die Städte Aachen, Norderstedt und der Landkreis Berchtesgadener Land wurden als Pilotkommunen ausgewählt. Die Grundlage des Zukunftsfonds ist es, das Privatkapital von Bürgern und anderen Anlegern gegen eine gute Verzinsung zu akquirieren, um mit diesem Geld Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen, aber auch in öffentlichen Einrichtungen und gegebenenfalls sogar Privathaushalten zu finanzieren. Der Zukunftsfonds ist eine eingetragene Genossenschaft und somit die ideale Unternehmensform, um eine Gemeinschaftsprojekt für die Energiewende zu organisieren. Der Unterschied zu den bereits existierenden Bürgerenergiegenossenschaften ist der, dass Bürgerenergiegenossenschaften ihren Schwerpunkt auf den Ausbau erneuerbarer Energien setzten und der regionale Zukunftsfonds die Steigerung der Energieeffizienz und Energieeinsparung bevorzugt.

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Vorteile des regionalen Zukunftsfonds

Dadurch bringt der Zukunftsfonds viele Vorteile mit sich, denn der Anwender muss bei der Investition in mehr Energieeffizienz kein Geld ausgeben und somit auch keinen Kredit aufnehmen. Von Anfang an kann er so von den Energieeinsparungen profitieren und so auch die Investition refinanzieren. Bisher konnte die B.A.U.M. Zukunftsfonds eG Energieeffizienzmaßnahmen mit einem Investitionsvolumen von einer halben Million Euro erfolgreich finanzieren.  Weitere Projekte sind in der Planung. Bereits über 30 Kommunen haben in Deutschland bereits Interesse am Projekt verkündet. Aachen, Norderstedt und der Landkreis Berchtesgadener Land wurden in der ersten Testphase ausgewählt, weil in diesen Gebieten Energieeffizienz und Klimaschutz schon besonders beachtet werden. Prof. Dr. Gege, der „Erfinder“ des Zukunftsfonds-Modells erklärt: „Durch einen regionalen Zukunftsfonds in ihrem Einzugsgebiet können die beteiligten Kommunen ihre Vorreiterstellung in Sachen Energieeffizienz weiter ausbauen, ein grünes Wachstum ankurbeln und Arbeitsplätze sichern und schaffen.

Quelle: B.A.U.M.
Text: Kristina Reiß