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Youssou N'Dour bei seiner Keynote ©Messe Düsseldorf/Initiative Save Food
Kein Essen im Müll

Erfolgreiche Save Food 2014: Renate Künast & Youssou N'Dour fordern Ende der Lebensmittelverschwendung

Der SAVE FOOD Kongress 2014 konnte erfolgreich beendet werden und viele neue Lösungen und Ansätze zu Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelverlusten konnten erbracht werden. Auch Youssou N’Dour und Renate Künast zeigten neue Wege auf.

Der zweite internationale SAVE FOOD Kongress am 7. und 8. Mai 2014 in Düsseldorf war auch in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Die Veranstaltung hat erneut gezeigt, dass Nahrungsmittelverluste und Lebensmittelverschwendung in der gesamten Wertschöpfungskette reduziert und bekämpft werden können. Ein Highlight des Kongresses war der Keynotevortrag des senegalesischen Ministers und Musikers Youssou N’Dour, der  eindrücklich für die Umverteilung von Lebensmittelressourcen und den besseren Umgang mit Lebensmitteln unter dem Motto „Save Food, Save Life“ plädierte. Ein weiterer prominenter Gast war die ehemalige Bundesministerin Renate Künast, die betonte, dass die Lösung des Lebensmittelproblems auch andere ökologische und soziale positive Folgen mit sich bringen würde und auch in diesen Bereichen Probleme lösen könnte. Sie forderte ökologischeres Wirtschaften und eine Reduzierung der „Food Miles“, also der Strecke, die Essen zurücklegt, bis es zum Endkonsumenten gelangt.

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Renate Künast informiert die Besucher des Kongresses ©Messe Düsseldorf/Initiative Save Food

Renate Künast informiert die Besucher des Kongresses. ©Messe Düsseldorf/Initiative Save Food

Essen darf nicht in der Tonne landen

Des Weiteren wurden auf der SAVE FOOD Studien präsentiert, die sich mit der Optimierung der Verteilung und Ertragsweite von Lebensmitteln beschäftigen und die sich mit der Reduzierung der Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelverluste gerade in der Wertschöpfungskette beschäftigen. In Workshops wurden die Themen zusätzlich informativ und praxisnah aufgearbeitet. Der Beigeordnete FAO-Generaldirektor (Food and Agriculture Organization of the United Nations) Ren Wang erklärte zum Abschluss des Kongresses: „Die Save Food Konferenz hat deutlich gemacht, dass wir das Problem der Lebensmittelvergeudung entlang der gesamten Wertschöpfungskette für Nahrungsmittel angehen müssen. Wir sollten aufhören Nahrung zu erzeugen, die niemand isst. Dies verschwendet nämlich kostbare Ressourcen wie Energie, Land und Wasser und trägt zum Klimawandel bei. Regierungen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft müssen eng zusammenarbeiten, um bessere politische Lösungen und bezahlbare sowie nachhaltige technologische Innovationen zu entwickeln und insgesamt auf Verhaltensänderungen zu dringen. Dies sollte dazu beitragen, dass Lebensmittel auf effizientere Weise konsumiert werden.“

Quelle: SAVE FOOD
Text: Kristina Reiß

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