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Snack-Tipps fürs Büro

Pausensnacks mit Frühlingsfrische

Egal, ob aus dem Laden um die Ecke, vom Marktstand oder aus eigenem Anbau auf dem Balkon – den knackigen Frühjahrsboten kann so gut wie keiner widerstehen. Tipps für gesunde Snacks im Büro-Alltag.

Frisch aus dem Fensterbeet

Frühlingsfrische Kräuter, Radieschen und Salate geben Pausensnacks den kulinarischen Extrakick und bringen neue Energie und gute Laune in den Alltag. Gerade im März, wenn die ersten frischen Kräuter wachsen, laufen Pausensnacks zur Bestform auf. „Berufstätige, die Lust am Gärtnern, aber wenig Zeit und Platz haben, können auf dem Fensterbrett oder ihrem Balkon ausprobieren, ob ihnen das Gärtnern Spaß macht. Denn vieles lässt sich mit einfachen Mitteln selbst ziehen“, erläutert Sabine Lauxen, Sprecherin des Vorstands des 5 am Tag e.V.

Gerade Kresse eignet sich für den Eigen-Anbau besonders gut, denn sie ist robust und wenig anspruchsvoll. Hier reicht es aus, ein größeres flaches Gefäß mit Watte auszulegen, diese zu befeuchten und den Samen aufzubringen. Und schon nach zwei Wochen kann zum ersten Mal geerntet werden. Aber auch Kräuter wie Schnittlauch, Kerbel und Petersilie, lassen sich einfach in einem mit Pflanzerde gefüllten Balkonkasten oder Topf anbauen. Hier muss man sich jedoch bis zur Ernte allerdings etwas gedulden.

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Radieschensandwich

© California Walnut Commission

Frühlingssnacks für den Büroalltag

Neben dem klassisch belegten Brot, wenn auch zusätzlich mit knackfrischen Vitaminen belegt, stehen noch unzählige andere Snackvarianten bereit. Selbstgemachter Frühlingsquark oder Dips mit frischen Kräutern zur Rohkost sind ebenso ein Renner wie Salate mit selbst zubereiteten Kräuterdressings. Auch Rührei ist verfeinert mit Kräutern ein delikater Brotbelag. Und so mancher mag es im Frühjahr ganz puristisch: Der Klassiker schlechthin ist frisches Roggenbrot mit Butter, üppig bestreut mit Kresse oder Schnittlauch.

Frischkaesebrot

Ein Klassiker: Frischkäsebrot mit Kresse und Radieschen © victoria p. - Fotolia.com

Die kleinen Mahlzeiten gleichen Leistungstiefs aus und sorgen dafür, dass wir geistig leistungsfähig bleiben. „Allerdings sollten Snacks wie das zweite Frühstück oder ein Happen am Nachmittag so bemessen sein, dass sie zusammen nur etwa 20 Prozent der täglichen Nahrungsaufnahme ausmachen. Die drei Hauptmahlzeiten sollten dann etwas kleiner ausfallen. Empfehlenswert ist es außerdem, fünf Portionen Gemüse und Obst über den Tag verteilt zu essen. Vor allem Gemüse, Kräuter und Salate sind ballaststoff- und volumenreich und sättigen, ohne viele Kalorien zu haben. So bleiben Energiezufuhr und -verbrauch in Balance“, so Lauxen.

Quelle: Mach mit - 5 am Tag / Text: Christina Jung