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Gnocchi di Zucca
Verführerisch, elegant und mediterran

Verführerisch, elegant und mediterran: Fluffige Kürbis-Gnocchis

‚Gnocchi di Zucca‘ heißt das elegante Rezept, das aus dem Friaul kommt. Wird die Kürbis-Gnocchi in Österreich und dem Piemont wie viele Gnocchirezepte traditionell mit Kartoffeln vermengt, so setzt dieses Rezept ganz auf die schmackhaft-aromatische Kugel. Lediglich ein Hauch von Mehl bringt Bindung in die luftig-leichten Kügelchen. Dazu: Zerlassene Butter und Ricotta-Käse, Spinat oder edle Trüffel.

Für die Kürbis-Gnocchi werden folgende Zutaten benötigt:

1,5 Kg Kürbis (entkernt und geschält), etwa 100 g Mehl (vorzugsweise die ital. Sorte Type 00, 2 Eigelbe, 1 Eiweiß und Salz.

Das gewürfelte Kürbisfleisch wird in einer Pfanne so lange gegart, bis die Flüssigkeit ausgetreten ist und wieder verdampft. Nur dann lässt sich ein geschmeidiger Teig daraus anfertigen. Kommt anfangs keine Flüssigkeit, dann lediglich einen kleinen Schluck Wasser hinzugeben. Darauf achten, dass der Kürbis nicht anbrennt. Manche Köche lassen das Kürbisfleisch auch im Backofen und auf einem Blech trocknen.

Das leicht abgekühlte Kürbisfleisch nun in einem Mixer pürieren, das Eigelb und Eiweiß hinzugeben und so viel Mehl hinzugeben bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Salzen.

Mit zwei Teelöffeln nun die Kürbis-Gnocchi formen und 5 – 8 Minuten in leicht siedendem Salzwasser garen. So lange bis sie oben schwimmen. Diese noch einmal wenden und aus dem Topf nehmen.

Das einfache wie schmackhafte Gericht wird mit zerlassener Butter und gehobeltem Ricotta – Ricotta stagionata (gereifter Ricotta) oder Ricotta affumicata (geräucherter Ricotta) serviert. Wer es ganz edel mag, der kann ab Anfang Oktober anstatt Ricotta auch weißen Trüffel darüber hobeln, vorzugsweise jenen aus Istrien. Ersatzweise kann auch gutes Trüffelöl verwendet werden.

Noch eine Variation: Einfach mit gedünsteten Spinat (Zwiebel, Knoblauch, Salz und Pfeffer dazu) servieren. Sieht nicht nur toll aus…

Die Kürbis-Gnocchi können übrigens auch hervorragend eingefroren und für den nächsten Tag vorbereitet werden. Einfach mit gutem Öl nach dem Garen übergießen, im Kühlschrank oder portioniert in der Kühltruhe lagern.

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Quelle: Gerd Wolfgang Sievers: Nudeln, Nockerln, Spätzle… Teigwaren selbst gemacht, erschienen im Leopold Stocker Verlag, Text: Jürgen Rösemeier