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Luftverschmutzung

Hamburg plant autofreie City bis 2020

Eine stadtklimatische Bestandaufnahme der Hamburger City macht deutlich, wie sich das Klima in den nächsten Jahren auf die Stadt und Landschaft auswirkt, wenn die Stadt nicht autofrei wird. Das Gutachten bildet eine wichtige Grundlage für die Aktualisierung des Landschaftsprogramms.

Die Stadt an der Alster demonstriert: Hamburg für Autos viel zu schön Foto: © Frerk Meyer (greenoid @ Flickr)

Die Stadt an der Alster demonstriert: Hamburg für Autos viel zu schön Foto: © Frerk Meyer (greenoid @ Flickr)

Danach wird bis 2050 mit merklichen Klimaveränderungen zu rechnen sein. Die Anzahl der heißen Tage wird erheblich zunehmen und zu Hitze-Belastungen führen. Ein Grund für die Stadt Hamburg und ihrem grünen Netzwerk darüber nachzudenken, wie man Hamburg zu einer autofreien City machen kann. Für die Autohersteller eine Horrormeldung und auch der Senat dementiert diese Meldung von Autoweek.com. Aber bekanntlich ist an Gerüchten immer was dran. Schon 2005 sprach der Ex-Oberbürgermeister Ole von Beust (CDU) von dieser kühnen Idee, die man bis 2020 realisieren könnte. Mit ganz praktischen Ansätzen.

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Der autofreie Plan Hamburg 2020

  • City-Maut: Durch die City-Maut sollen Autos ferngehalten werden.
  • Car-Sharing: Das Konzept der Leihwagen statt eigenem Auto ist hier gemeint. Vielleicht mit Elektroantrieb.
  • Bahn-Linien: Ein neues U- und S-Bahn-Netz soll für weniger Autos und mehr Mobilität sorgen.
  • Fahrrad-Offensive: Das StadtRad ist ein richtiger Renner. Hier könnte man mehr draus machen. 2014 sollen an Haltestellen 5500 Abstellanlagen entstehen.
  • Grünes Netz: Auf sieben Landschaftsachsen sollen Radfahrer und Fußgänger entspannt und leicht nach Hamburg gelangen können. Ohne Umwege und Einschränkungen.

Unterm Strich gibt es viele gute Ansätze. Der Bürger wird sich in jedem Fall über bessere Luft freuen.

Quelle: autoweek.com

Text: Peter Rensch
Foto: Frerk Meyer ( greenoid @ Flickr)