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Holländer unter Strom

Fast schon genial ist das, was bei Sparta in den Niederlanden auf die Räder gestellt wird. Der international hoch angesehene Traditionshersteller verquickt nämlich die klassische Optik eines Holland-Rades mit modernster Technik eines E-Bikes, beziehungsweise eines angesagten Pedelecs. In den Niederlanden wurden bis heute etwa 600.000 Bikes mit elektrischer Antriebshilfe verkauft. Das ist absoluter Rekord in Europa und weit darüber hinaus.

Niederländische Fahrräder mit elektrischer Unterstützung gelten als robust, wartungsarm und sehr zuverlässig. Während hierzulande der Gesetzgeber noch Eiertänze vollführt, gehören die Pedelecs in Holland längst zum Alltag. Jedes heute achte neu an den Mann respektive die Frau gebrachte Fahrrad ist ein solches. Allein in den Niederlanden wurden bereits über 600.000 Pedelecs verkauft. Das ist ein Rekord und unterstreicht die Führungsrolle des Landes auf dem Fahrradindustrie-Sektor.

Mehr als 600.000 verkaufte Pedelecs – allein in Holland

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Mit ein Verdienst des namhaften Herstellers Sparta. Das hausintern entwickelte Sparta ION-System gilt für Pedelecs als geradezu vorbildlich. In Europa nimmt Sparta eine fast schon den Markt dominierende Stellung ein. Das ION-System hat sich hunderttausendfach bewährt und wird auch von anderen Fahrradherstellern, wie Batavus und Koga in deren Elektrofahrräder eingebaut. Sparta versteht seine E-Bikes durchweg als Pedelecs und stattet diese mit maximal 250 Watt starken E-Motoren aus.

Bis zu 250 Watt für ein flottes Vorankommen

Wenn mit 2.995€ auf den ersten Blick nicht gerade billig, im Vergleich aber schon wieder auf Augenhöhe mit anderen Pedelecs,beeindruckt das „E-Tour“-Pedelec von Hersteller Koga. Das hochwertige Stück ist komfortabel und sehr gut ausgestattet. Der unterstützende Antrieb erfolgt äußerst sanft und die gesamte Verarbeitung des „E-Tour“ darf getrost als besonders hochwertig bezeichnet werden. Es soll laut Hersteller die besten E-Bikes-Konzepte des Hause vereinen.

Optimaler Schwerpunkt dank Akku im Unterrohr

Durch die geschickte und dadurch kaum auffällige Integration des Li-Ion-Akkus im Unterrohr kommt das „E-Tour“ auf den ersten Blick wie ein herkömmliches Fahrrad daher. Außerdem garantiert das eine nahezu optimale Gewichtsverteilung mit einem niedrigen Schwerpunkt. Gut für perfektes Handling. Der Akku kann darüber hinaus entnommen und unabhängig vom Radstandort aufgeladen werden. Für eine komfortable Federung sorgt vorne die Feathershock-Gabel. Shimano steuert unter anderem die V-Brakes bei. Der Motor arbeitet geräuschlos, das Display befindet sich am Handgriff.

Text: Michael Gartner