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Fahren Sie in die Ferien und achten Sie dabei auf die Umwelt.

Tipps für umweltfreundlicheres Reisen mit dem Auto

Schnell schalten, niedertourig fahren, Gepäck immer ins Auto und wenig bremsen: Mit dem eigenen Auto in die Ferien zu fahren ist meist von Hektik geprägt, und beeinflusst meist den Fahrstil. Mit ein paar einfachen Tricks können Sie Sprit und Geld sparen und gleichzeitig auch die Umwelt schonen.

Wollen Sie während der Autoreise Geldbeutel und Umwelt schonen, ist die Vorbereitung des Autos essentiell. Denn ist es gut gewartet, verbraucht es auch weniger Kraftstoff. So lohnt es sich etwa, regelmäßig den Ölstand zu kontrollieren und bei Bedarf Öl nachzufüllen. Ist das Auto für höherwertiges Synthetiköl geeignet, dann dieses beim nächsten Ölwechsel einfüllen. Das ist zwar teuerer in der Werkstatt, spart aber mit jedem Kilometer Sprit. Aber auch der Reifendruck hilft, Benzin und Diesel zu sparen. Er sollte deshalb regelmäßig kontrolliert werden. Ist der Reifendruck zu gering, ergibt sich daraus ein erhöhter Rollwiderstand, was wiederum zu einem höheren Benzinverbrauch führt. Und weil der Wagen auf der Fahrt in die Ferien meist schwer beladen ist, dürfen es bei vielen Fahrzeug-Typen auch bis zu 0,2 bar mehr sein.

Denn wer kennt es nicht, das Problem mit dem Gepäck? Hier ein Koffer mehr, da noch ein paar Spielsachen, im Winter muss der Schlitten, im Sommer das Surfbrett unbedingt mit, und schon ist das Auto zum Bersten voll. Aber Achtung, auch mit einer schlauen Beladung kann gespart werden. Deshalb gilt, auch wenn es schwer fällt: unnötigen Ballast aus dem Auto verbannen. Denn ein leichteres Auto verbraucht weniger. Auch die Dachbox ist keine Lösung und sogar eine Gefahrenquelle für einen höheren Kraftstoffverbrauch. Laut kfzticker.de ist der Verbrauch aufgrund des größeren Luftwiderstandes des Autos bis zu 30 Prozent höher. Um also Kraftstoff zu sparen, sollte das Gepäck besser im Kofferraum verstaut werden.

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Umweltfreundlich in den Urlaub fahren geht auch mit der Bahn.

Umwelt und Klima schonen: Eine Reise mit der Bahn macht`s möglich.

Viel erreichen, um den Benzinverbrauch zu senken, kann man durch eine vorausschauende und gleichmäßige Fahrweise. Hier kommt die sogenannte Eco-Drive-Technik einer Schweizer Organisation am besten zum Einsatz, die in dieser Größenordnung in Deutschland noch nicht existiert. Vorausschauend und gleichmäßig zu fahren reduziert den Kraftstoffverbrauch bei gleicher Geschwindigkeit um bis zu 10 Prozent und somit wird auch der CO2-Ausstoß gesenkt. Die Quality Alliance Eco-Drive (QAED) ist eine Organisation von Verkehrsverbänden, Kursanbietern, Bundesstellen und privaten Organisationen, die zum Ziel hat, Personen- und Lastwagenlenkern in der Schweiz Eco-Drive zu vermitteln. Sie schreibt, dass diese Fahrtechnik auf vier Grundpfeilern beruht, die schnell routiniert eingesetzt werden können.

Als erstes muss zügig beschleunigt werden, was heißt, dass nur eine Wagenlänge im ersten Gang gefahren werden sollte. Spätestens bei 2500 Umdrehungen pro Minute sollte hochgeschaltet werden, jedoch möglichst spät wieder herunter. Bei einem Dieselmotor kann sogar schon bei 1500 Umdrehungen pro Minute der höhere Gang eingelegt werden. Drittens sollte grundsätzlich immer im höchstmöglichen Gang gefahren werden, mit den meisten Autos kann man laut QAED auch innerorts im fünften Gang fahren. Und zu guter Letzt muss dank der gleichmäßigen und vorausschauenden Fahrweise weniger geschaltet werden, wodurch man als Fahrer entspannter unterwegs ist. Inzwischen werden von zahlreichen deutschen Fahrschulen Kurse zum sparsamer fahren angeboten. Einsparen lässt sich aber auch durch die richtige Bremsweise. Erfahrene Spritsparer fahren so, dass sie möglichst wenig bremsen müssen und wenn immer möglich den Wagen mit eingelegtem Gang ausrollen lassen und auf scharfe Bremsmanöver verzichten.

Wer auf dem Weg in die Ferien in einen Stau gerät, dessen Nerven werden meist auf eine harte Probe gestellt. Stundenlanges stehen, rollen, bremsen und wieder stehen, kosten Zeit und verbrauchen Benzin. Bei solchen längeren Wartezeiten lohnt es sich immer, den Motor abzustellen - dem Portemonnaie und der Umwelt zuliebe.

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Elektrischen Komfort sparsam nutzen

Weiteres Sparpotenzial liefern die immer zahlreicheren elektrischen Verbraucher am Fahrzeug. Bei sommerlichen Außentemperaturen kann vor allem die Klimaanlage zu einem heimtückischen Benzinfresser werden, da sie einen Kraftstoffmehrverbrauch zwischen 5 und 20 Prozent verursacht. Der VCD, Verkehrclub Deutschland, empfiehlt daher, die Klimaanlage wann immer möglich auszuschalten. Wenn es sehr warm ist, nützt die Klimaanlage aber immens. Denn die reduzierte Raumtemperatur fördert die Aufmerksamkeit und reduziert dadurch den Stressfaktor. Daher empfiehlt der Schweizer Automobilverband TCS, die Klimaanlage auszuschalten, sobald die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist und sie erst wieder einzuschalten, wenn sich die Innentemperatur wieder erhöht. Moderne, vollautomatische Klimaanlagen tragen diesem Aspekt bereits Rechnung, indem sie sich automatisch ein- und ausschalten. Aber auch Heckscheiben-, Sitz- und Standheizungen oder CD-Spieler führen zu höherem Verbrauch. Hier gilt deshalb: Ständig kontrollieren, ob nicht benötigte elektrische Anlagen auch wirklich nicht eingeschaltet sind. Und: Nicht zu häufig den elektrischen Fensterheber betätigen. Denn auch das kann den Spritverbrauch reduzieren.

Quelle: nachhaltigkeit.org

Weitere Informationen zu Thema umweltfreundliches Autofahren finden Sie hier:

Hier erfahren Sie alles über die Spritsparmaßnahmen nicht nur auf der Urlaubsreise: www.vdc.org 

Der ADAC bietet viele Kurse in derzeit 60 deutschen Fahrzentren an. Hier können Sie überprüfen, ob auch ein Fahrtrainingszentrum in Ihrer Nähe einen Kurs anbietet: ADAC