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Twitter-Monat Mai: Hochsaison der Vogelsänger!

Der Mai bietet nicht nur leckere Spargelgerichte, sondern lässt auch die Natur in voller Pracht blühen. Frühmorgens beginnt jetzt die Hochsaison der Vogelkonzerte. Amsel, Drossel, Fink und Star laufen zur Höchstform auf und erfreuen uns mit ihren wundervollen Gesängen.

Die Wiesen sind übersät mit den Blüten des Löwenzahns und die Maiglöckchen strecken ihre Köpfe in Richtung Sonne. In dieser sprießenden Atmosphäre fühlen sich die heimischen Singvögel besonders wohl und bringen ihre Freude mit den unterschiedlichsten Zwitscher-Gesängen zum Ausdruck. Wie der Naturschutzbund (www.nabu.de) berichtet befinden wir uns im Mai in der Zeit des intensivsten Vogelgesangs. Kraniche füttern bereits ihre Jungen, Kuckuck, Rohrsänger und Pirol dagegen steuern ihre Brutstätten an.

Die Wattvögel sind auf der Durchreise Richtung Norden und machen kleine Verschnaufpausen in den Wäldern bzw. an den Gewässern in ganz Deutschland. Für die Vögel bedeutet die Brutzeit viel Arbeit. Nester werden gebaut, die Schnäbel der hungrigen Jungen müssen gestopft und der Schutz der Kleinen vor Nesträubern muss ebenso organisiert werden. Bis über 200 Kilometer Luftstrecke müssen die Vögel in dieser Zeit zurücklegen und bis zu 180 Fütterungen pro Tag durchführen.

In der Nestlingszeit sind es gar bis zu 550 Fütterungen, berichtet der Naturschutzbund. Eine gigantische Leistung, die Unmengen an Kraft kostet und die Vögel an den Rande der Erschöpfung führt. Der Naturschutzbund bittet uns Menschen, um Mithilfe, damit die Vögel ungestört ihrer Arbeit nachgehen können. Deshalb rät Nabu zu folgenden Maßnahmen:

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  • Zur Brutzeit keine Hecken schneiden, um Vogelbruten nicht zu stören.
  • Wildblumen sind am natürlichen Standort am schönsten. Genießen Sie sie vor Ort, machen Sie ein Foto und beachten Sie die alte Regel: Anschauen immer, abpflücken nie.
  • Jungvögel sind nicht so hilflos wie sie aussehen. Beobachten Sie genau, ob nicht immer wieder Altvögel das Junge versorgen, bevor Sie es als vermeintlichen Waisen in die nicht einfache Pflege nehmen.

Beherzigen Sie die Tipps und die Vögel werden es uns mit ihren Zwitscher-Konzerten danken!

Text: Peter Rensch