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Schmidttakahashi: Green Fashion Award Sieger macht nachhaltige Recycling Mode

Nachhaltig und super schick: Mode aus recycelten Altkleidern

Das Mode-Label Schmidttakahashi zweier Berliner Designerinnen sammelt Altkleider und zaubert daraus unikale Kleidungsstücke, die es so kein zweites Mal gibt. Noch nicht. Denn die Green Fashion Award-Gewinnerinnen planen aufgrund des großen Anklangs die schicke Altkleider-Mode in Serie zu produzieren.

Ein, zwei Mal getragen oder jahrelanges Lieblingsstück – wer seinen Kleiderschrank mal kritisch betrachtet, findet viele Teile, die schon längst in der Altkleidersammlung hätten landen können. Viele der scheinbar aus humanitären Gründen gesammelten Kleidungsstücke werden übrigens nicht nachhaltig armen Menschen etwa in Afrika verschenkt, sondern auch dort noch zu Geld gemacht, wie kürzlich eine Verbrauchersendung des NDR aufdeckte. Mehr noch, es soll die afrikanische Textilindustrie durch den regen Altkleiderhandel gefährdet werden.

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«Reanimation», also Wiederbelebungsmaßnahmen nennen Eugenie Schmidt und Mariko Takahashi ihr Kleider-Recycling. Ein Pullover und ein Jacket werden zu einem Pullover-Jacket oder eine Jacke entsteht gleich aus drei verschiedenen Teilen.

Nachhaltig: Öko-Mode aus recycelten Altkleidern.

Nachhaltige Mode von Schmidttakahashi: So schön können Altkleider aussehen. Foto: Jule Felice Frommelt

Der Clou ist: Die ehemaligen Spender der Kleidung können sich in einer Online-Datenbank das Ergebnis ansehen. Teils mit verblüffenden Ergebnissen und schick allemal. Noch für 2011 ist ein Onlineshop geplant und die Serienproduktion soll auch in Kürze aufgenommen werden.

Weitere Informationen zu der nachhaltigen Recycling-Mode unter: Schmidttakahashi. Auch andere Designer haben das Recycling für sich entdeckt. Beispielsweise der nicht erst seit Sex & The City begehrte Schuhdesigner Manolo Blahnik.

Das Video zu den recycelten Altkleidern, die bei Schmidttakahashi zu exklusiver Mode wird:

Quellen: You Tube, Schmidttakahashi, Text: JRB