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Butterbrot

Butterbrot: Auch Valentines Sandwich genannt

14. Tag des Butterbrots

Selbst wenn es die einen auch Fettbemme oder die anderen Butterstulle nennen, gerät das Butterbrot (eine Scheibe Graubrot mit Butter) im Zeitalter von Baguette, Toastbrot, Croissants und hunderten verschiedener Brotarten immer mehr in Vergessenheit.  Jeden letzten Freitag im September widmen wir uns seit 1998, dem von der CMA (Centrale Marketinggesellschaft der Agrarwirtschaft) initiierten Tag des deutschen Butterbrotes, das sehr viel mehr drauf hat, als sein Ruf behauptet .

Schon im Mittelalter hatte man festgestellt, dass man Butter durch Salz konservieren kann. Daraus entwickelte sich ein traditionsreicher, nicht nur in Deutschland, verbreiteter Snack. Erst später formte sich die deutsche Brotkultur mit vielen Brotsorten und auch anderen Streichfetten wie Margarine & Co.

Das Butterbrot ist allerdings aus der Mode gekommen. Bei vielen wurde der Pausensnack längst ersetzt durch das „abwechslungsreiche“ Fastfood oder von einem Salatteller von den Kohlenhydrat-Verweigerern.

Man unterschätzt es vielleicht, aber es ist durchaus eine vollwertige Mahlzeit und ein guter Energielieferant, so behaupten es Experten. Nur eins ist Fakt, das Butterbrot enthält sowohl gute Kohlenhydrate, als auch Eiweiß und Fette. Ein gutes Brot ist aus Öko-Getreide und enthält nur Wasser, Hefe und Salz oder Sauerteig. Als Aufstrich nimmt man natürlich Butter und eventuell etwas Schnittlauch und Salz. Als Butter (oder Fettaufstrich) empfehlen wir  Alm- oder Biobutter aus dem Naturkostladen. Der Snack macht lange satt und je nachdem, wie dick die Brotscheibe ist, hat er nur etwa 200 kcal.

Wem das zu langweilig ist, kann es auch mit anderen Aufstrichen versuchen, oder mit Käse, Wurst oder Quark ergänzen. Eingepackt in eine vernünftige Lunchbox oder Butterbrotpapier ist das nicht nur billiger und besser als die belegte Brötchen vom Bäcker, sondern auch noch umweltfreundlich.

Text: Sabine Röck
Bild: Hemera/Thinkstockphotos

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