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2015 Internationales Jahr des Bodens

2015 Internationales Jahr des Bodens

Weltweit gehen fruchtbare Böden durch Erosion verloren, werden vergiftet oder versiegelt. Ein Grund für die Vereinten Nationen, 2015 zum Internationalen Jahr des Bodens auszurufen, um den Hunger der Welt zu stoppen und das Klima zu verbessern.

Laut Umwelt Bundesamt entwickelt sich der anhaltende Verlust fruchtbarer Böden dramatisch: Derzeit jährlich etwa um 10 Millionen Hektar. Nach Berechnung des Umwelt Bundesamtes stehen jedem Menschen bis 2050 nur noch halb so viel Ackerland zur Verfügung wie 2015. Eine große Gefahr vor allem für benachteiligte und arme Menschen, an Hunger zu leiden.

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2015 Internationales Jahr des Bodens

Die Sonderinitiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) „Eine Welt ohne Hunger“ will hier einen signifikanten Beitrag für eine Verbesserung der globalen Ernährungssituation leisten. Auch das Global Soil Forum des IASS Potsdam will gemeinsam mit internationalen Partnerorganisationen zusammenarbeiten. Zu einem konstruktiven Dialog von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft ruft die Veranstaltungsplattform „Global Soil Week“ vom 19. bis 23. April 2015 auf.
Gesunder Boden ist Leben und die Grundlage für unsere Ernährung. Wie das Umwelt Bundesamt erklärt, filtert er Schad- und bindet Nährstoffe und garantiert als Wasserspeicher die Trinkwasserversorgung. Der Schutz des Bodens garantiert Klimaschutz und eine Welt ohne Hunger. 2015 ist das Internationale Jahr des Bodens und eine Weckruf an die Weltgemeinschaft.

Textquelle: Umwelt Bundesamt Bilder: Thinkstock/simplytheyu, Autor: red