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© Anatolii Tsekhmister/ iStock

Neue Vorwürfe gegen Ferkelzüchter: Ferkel brutal erschlagen

Unfassbar: Report Mainz deckt durch Tierschutzvereinigung Animal Rights Watch in deutschen Ferkelzuchtbetrieben schlimme Missstände auf. Massig Ferkel sterben.

Filmemacher der Tierschutzvereinigung Animal Rights Watch war es in drei Betrieben in Niedersachsen, Sachsen sowie in Mecklenburg-Vorpommern gelungen, Kameras über den Ferkelbuchten anzubringen. Über eine längere Zeit konnten so die Mitarbeiter unbemerkt beobachtet werden. Es sind Aufnahmen, die eine grausame Praxis in diesen Unternehmen belegen. Massenhaft werden Ferkel kurz nach der Geburt tot geschlagen. Dabei reicht ein kurzes Ansehen, bevor sie dann mit voller Wucht auf dem Fußboden der Anlage oder an den Banden der Buchten erschlagen werden. Auf einigen Bildern ist deutlich zu erkennen, dass die Tiere nicht sofort tot sind, sondern sich noch minutenlang quälen.

Der Verdacht: Die Tiere werden totgeschlagen, weil die Muttersauen inzwischen infolge einer Überzüchtung mehr Ferkel produzieren, als sie Zitzen haben. Es gibt infolgedessen mehr Ferkel als die Muttersauen ernähren können.

Ein Tierschützer, der sich als Praktikant in dem Unternehmen anstellen ließ, erzählt: "Es sind eigentlich in der Regel Tiere zu viel, ja. Die Tiere sind natürlich definitiv lebensfähig, die allermeisten, aber sie werden dann trotzdem erschlagen nach Augenmaß einfach. Also meine Erfahrung ist, dass wirklich in den Anlagen zig Eimer stehen und die sind dann voll mit toten, erschlagenen Ferkeln."

Quelle: Report Mainz / Text: Christina Jung

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