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Feuer in Textilfabrik in Bangladesch

Wegen fehlender Notausgänge würde die Textilfabrik zur brennenden Todesfalle

Schreckliches Feuer in Textilfabrik

In einer Textilfabrik in Bangladesch sind bei einem Großbrand mindestens 115 Menschen gestorben, 200 Arbeiterinnen wurden mit Brandverletzungen in Krankhäuser eingeliefert. In der Fabrik wurde auch für deutsche Unternehmen produziert.

Laut Behörden arbeiteten über 1000 Menschen in der Textilfabrik, als der Brand im Erdgeschoss ausbrach und sich in kürzester Zeit in dem neunstöckigen Fabrikgebäude ausbreitete. In der Fabrik gibt es keine Notausgänge oder Feuerlöscher, nur über den Aus- und Eingang im Erdgeschoss  gelangte man ins Freie, doch genau dort war das Feuer ausgebrochen.  Hunderte Arbeiterinnen waren demnach in der in Flammen stehenden Fabrik gefangen und dem Feuer hilflos ausgeliefert. Mindestens 115 Menschen starben bei dem Feuer, örtliche Medien berichten sogar über 124 Tote und die Suche nach Vermissten ist noch längst nicht abgeschlossen.

In der Textilfabrik wurde auch für C&A und Kik produziert.  Bis Februar 2013 sollten dort 220.000 Sweatshirts für C&A in Brasilien hergestellt werden, berichtet der Merkur. C&A zeigt sich von der Brandkatastrophe betroffen, „ Unser Mitgefühl gilt den Opfern dieses furchtbaren Unglücks sowie deren Familien und Angehörigen“, sagte Sprecher Rolfes. Außerdem wolle sich das Unternehmen um die Aufklärung der Katastrophe kümmern. Die betroffenen Familien sollen vom Verband der Textilhersteller und –exporteure in Bangladesch entschädigt werden.

Text: Marie A. Wagner

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