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Fußballschuhe und Gift sollten nicht zusammengehören. © XiXinXing/iStock/Thinkstock

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Nach Greenpeace Studie: Protest gegen giftige Adidas WM-Artikel

Greenpeace-Aktivisten protestieren vor Adidas-Geschäften, nach der Veröffentlichung einer Studie, die zeigt, dass viele WM Artikel von adidas, wie beispielsweise Fußballschuhe, Gift enthalten.

An das Adidas-Verteilzentrum für Zentral- und  Westeuropa im Niedersachsenpark bei Neuenkirchen-Vörden haben Greenpeace-Aktivisten am 30. Mai 2014 einen giftigen Schuh mit der Botschaft „Detox football NOW“ projiziert. Sie fordern damit, dass Adidas auf Gifte in der Produktion verzichtet. Am 31. Mai protestierten deshalb auch in 35 Städten in zehn Ländern Greenpeace-Aktivisten vor Adidas-Geschäften. Ende Mai 2014 hatte Greenpeace nachgewiesen, dass viele WM-Artikel von Adidas Gifte enthalten. Der Konzern hatte bereits 2011 zugesagt seine Produktion umzustellen und ab dem Jahr 2020 alle besonders gefährlichen Gifte zu verbannen. Manfred Santen von Greenpeace erläutert: „Adidas verdient Milliarden mit der Fußballweltmeisterschaft, hält aber seine Zusagen nicht ein. Statt nur weitere Farben und Designs auf den Markt zu bringen, sollte Adidas endlich anfangen, sauber zu produzieren." In den getesteten Produkten von adidas fanden sich unter anderem hohe Konzentrationen von Perfluoroktansäure und Dimethylformamid. Zusätzlich belegt eine Greenpeace-Studie, dass durch die Produktion auch gefährliche Chemikalien in das Trinkwasser der Herstellungsländer China und Mexiko gelangt und dieses verschmutzt.

Quelle: Greenpeace
Text: Kristina Reiß

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