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Naturschutzprojekt
Bundesförderung endet

Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere

In Thüringen geht Ende 2015 nach dreizehn Jahren ein Projekt für Naturschutz erfolgreich zu Ende, das den Erhalt der Kulturlandschaft in der Vorderrhön zum Ziel hatte: Die Thüringer Rhönhutungen.

Hutungen sind großflächige Schafweiden, die im Rahmen des Projektes wieder miteinander verbunden wurden. Das ist deswegen wichtig, weil nur durch die traditionelle Beweidung durch Schafe und Kühe besondere landschaftstypische Biotope erhalten werden können. Diese Trockenbiotope sind wiederum Lebensraum für viele gefährdete Tiere und Pflanzen, wie zum Beispiel verschiedene Orchideen- und Schmetterlingsarten. Das Projektgebiet umfasst etwa 3.500 Hektar. Es liegt in der Vorderen Rhön, einem fast komplett in Thüringen gelegenen Teils des Mittelgebirges Rhön.

Auch nach Projektende für nachhaltige Entwicklung sorgen

Das Großprojekt zur Erhaltung der Kulturlandschaft in der Thüringer Vorderrhön hat in den vergangenen dreizehn Jahren Fördermittel in Höhe von 4,5 Milliarden Euro vom Bund erhalten. Ende dieses Jahres wird die Förderung, die im Rahmen des Programms „Chance.natur-Bundesförderung Naturschutz“ stattgefunden hat, erfolgreich abgeschlossen. Die Verantwortung für die Hutungen liegt dann beim Freistaat Thüringen und beim Träger des Projektes, dem Landschaftspflegeverband „Biosphärenreservat Thüringische Rhön“. Beide haben sich schon zu Beginn des Projekts dazu verpflichtet, das betroffene Gebiet auch über die Bundesförderung hinaus zu schützen und weiterhin für eine nachhaltige Entwicklung zu sorgen.

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Textquelle: Bundesamt für Naturschutz; LPV Rhön, Bildquelle: LPV Rhön, Autor: rok