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© Steffen Roth (links)/Julia Terjung (rechts)

Berlinale

Regina Ziegler & Melika Foroutan in Amnesty International Filmpreis Jury bei Berlinale

Der Amnesty International Filmpreis 2014 wird im Rahmen der Berlinale am 15. Februar an Filme über Menschenrechte verliehen. In der Jury sitzen Schauspielerin Regina Ziegler, Produzentin Melika Foroutan und Menschenrechtlerin Ines Wildhage. 

Während der Berlinale 2014 vom 6. bis zum 16. Februar wird bereits zum zehnten Mal der Amnesty International Filmpreis verliehen. Die Preisverleihung findet am 15. Februar bei der Preisverleihung der unabhängigen Jurys statt. Die diesjährigen Amnesty Jury steht auch schon fest. Sie besteht aus der Schauspielerin Melika Foroutan („KDD - Kriminaldauerdienst“, „Und dennoch lieben wir“), Produzentin Regina Ziegler („Weissensee“, „Die Wölfe“) und Ines Wildhage (Amnesty International in Deutschland). Es werden verschiedene Filme in den Sektionen Wettbewerb, Panorama, Forum und Generation nominiert. „Die Arbeit des Schauspielers besteht im künstlerischen, quasi virtuellen Raum. Die Amnesty International Jury ist für mich hingegen die Möglichkeit dieses Engagement in der Realität zu verankern. Das größte Glücksmoment wäre es, einen Film zu sehen, der so eindrucksvoll ist, dass er mit seinem Thema im Zuschauer den Wunsch weckt, selbst aktiv zu werden,“ erklärt Melika Foroutan.

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Filme über Menschenrechte erhalten Filmpreis

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Auch Regina Ziegler ist gespannt: „Ein Film über Menschenrechte muss zeigen, was ein Menschenrecht ist und worin es konkret besteht, und nicht zuletzt: was es bedeutet, dieses Recht zu verweigern oder zu verletzen. Doch vor allem muss dann das, was er zeigt oder sagen will, die Gefühle der Menschen erreichen.“ Der Amnesty International Filmpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Bisherige Preisträger waren zum Beispiel schon „Wasteland“ von Lucy Walker im Jahr 2010 und „The Rocket“ von Kimo Mordaunt im Jahr 2013.

Quelle: Amnesty International
Text: Kristina Reiß