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Rezept für Rotkrautsalat mit Jakobsmuscheln und Senf-Rahm

Rezepttipp: Marinierter Rotkohl mit Jakobsmuscheln an Senf-Rahm

Rotkraut muss nicht immer nur ein Begleiter von Braten und Co. sein. Eine Hauptrolle steht ihm genauso gut wie in diesem wirklich festlichen, aber recht leicht zuzubereitenden Rezept von Sternekoch Mario Corti. Hierbei wird der Winterklassiker Rotkohl mit edlen Jakobsmuscheln und dem Aroma von körnigem Senf so richtig geadelt.

Zutaten für 4 Personen:

Etwa 1/8 Kopf Rotkohl, 1 EL Preiselbeeren, 50 ml Balsamico, 50 ml Nussöl (z.B. Haselnussöl), 50 ml mildes Olivenöl, 50 ml Geflügelfond, Meersalz, Zitronen- oder Szechuanpfeffer, je 2 EL Crème Frâiche, Sauerrahm, körniger Senf, frisch gemahlener Pfeffer, Saft ½ Zitrone, 12 küchenfertig ausgelöste Jakobsmuscheln, neutrales Speiseöl, 50 g Butter, Feldsalat zu Garnieren

Eventuell welke Blätter des Rotkohls sowie den Strunk entfernen und in sehr feine Scheiben schneiden oder hobeln. Mit den Preiselbeeren, Nuss- und Olivenöl, Balsamico, Salz Zitronenpfeffer und Geflügelfond marinieren. Durch den feinen Schnitt und die Marinade tritt der Zellsaft aus und wird das Rotkraut mürbe. Ideal: einen Tag vorher zubereiten, dann ist das Kraut besonders zart.

Die Crème Frâiche mit Sauerrahm und Senf verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Die abgebrausten Jakobsmuscheln trockentupfen und in einer beschichteten Pfanne mit neutralem Öl auf jeder Seite etwa eine Minute goldgelb anbraten. Dabei sollte die Pfanne nicht zu heiß sein. Auch empfehlenswert: Die Jakobsmuscheln einige Zeit vor dem Braten aus dem Kühlschrank nehmen. Dann die Butter in die Pfanne geben, etwas zerstoßenen Zitronenpfeffer darüber und nochmals kurz ziehen lassen. Vielleicht schon mal vormerken für das Ostermenü?

Den Salat auf einen Teller geben, die Jakobsmuscheln dazu und mit einem Kleks Senf-Rahm servieren. Der Salat macht mit dem Senf-Rahm übrigens auch solo eine gute Figur. Mehr zu beliebtem Kohl und warum er so gesund ist, lesen Sie hier.

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Entdeckt in Meine Familie & ich, 13/2012, Text: Jürgen Rösemeier