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Grüne Finanzierung ist ertragreich ©iStockphotos / thinkstockphotos.com

Mikrofinanzfonds: Geld anlegen mit gutem Gewissen!

Wer Geld anlegen und dies mit hoher sozialer Verantwortung verknüpfen will, ist bei dem Finanzinstrument Mikrofinanz bestens aufgehoben. Unterstützt werden dabei Menschen in armen Ländern, die sich dadurch eine Existenzgrundlage aufbauen können.

Mohammed Yunus wurde 2006 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Seine Idee mit Mikrokrediten Menschen in Entwicklungsländern bei unternehmerischen Projekten zu unterstützen wurde dadurch weltweit bekannt. Durchgeführt wird diese Kreditform bereits seit den 70iger Jahren. Das System der Vergabe von Kleinstkrediten in wirtschaftlich schwachen Ländern fördert den Existenzaufbau von Menschen und Kleinunternehmen, die aufgrund ihres sozialen Status keine größeren Kredite erhalten und somit nicht die Chance habe eine Geschäftsidee in die Tat umzusetzen. Meist handelt es sich dabei um Kredite, die wenige hundert Dollar nicht übersteigen und beispielsweise verwendet werden für den Kauf von  Nutztieren, Nähmaschinen oder Werkzeuge, die notwendig sind, um einen Kleinbetrieb aufzubauen beziehungsweise sich eine Existenzgrundlage zu schaffen. Die Tilgung und die Zinsbelastungen werden so gewählt, dass die Kreditnehmer sie in der Regel problemlos zurück zahlen können und ihnen noch genug Geld zum Leben übrig bleibt.

Rückzahlquote von 98 Prozent!

Da Mikrokredite mit einem aufwendigen Prüfverfahren vergeben werden, stellen sie für viele „normale“ Banken kein rentables Geschäft dar. Institute, die diese Kleinstkredite anbieten, sind meist vor Ort mit den Kunden verbunden und kennen die Hintergründe der Kreditnehmer. So können sie die Kreditwürdigkeit gut einschätzen und das Ausfallrisiko minimieren. Die Rückzahlquote liegt bei über 98 Prozent.

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Für Anleger, die an nachhaltigen Investments interessiert sind bietet sich die Möglichkeit in Mikrofinanzprojekte zu investieren. Einfacher ist jedoch eine Anlage in Mikrofinanzfonds, bei dem ein professionelles Management die Verteilung der Gelder an Mikrofinanzinstitute steuert, wodurch der Anleger nicht mit Verwaltungsaufwänden belastet wird. Die Verzinsung liegt oberhalb der von Tagesgeldern und die Rückflüsse werden konstant getätigt.

Geld anlegen mit einem guten Gewissen: Mikrofinanzfonds verknüpfen diese beiden Kriterien. So erhalten die Anleger attraktive Zinsen und unterstützen dabei soziale Projekte.

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Text: Peter Rensch
Quelle: gruenesgeld24.de, ©Leonid Yastremskiy-iStock