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Fit mit Sport: Und das Kleine will natürlich auch ©iStockphotos

Fit nach der Schwangerschaft! Das richtige Sportprogramm bringt Sie in Top-Form

Viele Mütter wollen nach der Entbindung so schnell als möglich wieder ihre alte Form erreichen. Das kann auch gelingen und dafür müssen Sie nicht unbedingt in den Fitness-Center. Auch Zuhause können Sie topfit werden und das Baby bleibt dabei in Ihrer Nähe.

Straffer Bauch, knackiger Po und rundum vital. Nach Schwangerschaft und Entbindung sehnen sich viele Mütter danach, schnell wird rundum fit zu sein. Verständlich, denn Mutterzeit muss nicht gleich Passivzeit bedeuten. Fitness-Center bieten heute spezielle Fitness-Programme mit Kinderbetreuung an. Jedoch gibt es auch in den eigenen vier Wänden genügend Möglichkeiten, ein perfektes Fitness-Training zu betreiben.

Wichtig dabei ist, dass Mütter auf ihren Körper hören und die Anstrengung nicht übertreiben. Außerdem sollte mit dem Programm erst begonnen werden, wenn mindestens eine Nachsorgeuntersuchung durchgeführt wurde. Sie sollten mit Ihrem Arzt über Ihre geplanten Fitness-Aktivitäten sprechen. Er kann wertvolle Tipps geben, eventuelle Warnungen aussprechen und zu speziellen Übungen raten.

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Auch während der Schwangerschaft: Spaziergänge im Freien ©iStockphotos

Auch während der Schwangerschaft: Spaziergänge im Freien ©iStockphotos

Sport im Wohnzimmer

Motivierend und unkompliziert zugleich ist das Trainieren mit Hilfe von DVDs. Egal ob Yoga, TaiChi oder Aerobic, für jeden Geschmack gibt es Filme, die am Fernseher oder PC ein entsprechendes Übungsprogramm zeigen, das Mütter nachmachen können. Der Vorteil: Die Übungen werden detailliert gezeigt und die Vorführungen motivieren zum Mitmachen.

Auch in Büchern gibt es spezielle Fitnesstipps für Mütter mit entsprechenden Programmen.

Besonders gut geeignet für Mütter nach der Schwangerschaft ist Pilates. Die Übungen zielen genau auf die Zonen, die nach der Schwangerschaft trainiert werden sollten.

Wer sich lieber an der frischen Luft fit halten will, muss beispielsweise auf Walking oder Jogging keinesfalls verzichten. Anfangs können Sie mit dem Kinderwagen stramm spazieren gehen und später, wenn das Baby etwas älter ist, bieten sogenannte „Babyjogger“ die Möglichkeit mit dem Kleinen im gesicherten Sitz ein etwas höheres Tempo anzuschlagen.

Fahrradtouren mit dem Baby sollten erst ab dem achten Monat durchgeführt werden. Achten Sie auf einen sicheren Babysitz oder einen entsprechenden Anhänger.

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass sich Mütter keine zu großen Ziele stecken und nicht überfordern sollten. Sport in Maßen ist sinnvoller als ein Power-Programm, das schnell zu einer Überlastung führen kann. Übrigens: Nicht enttäuscht sein, wenn der Bauch trotz Fitnessprogramm nicht gleich wegschmilzt. Das braucht seine Zeit und erfordert Geduld!

Text: Peter Rensch
Bild: ©iStockphotos, ©sergeyryzhov-thinkstock