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Stadtralley Koray Karabiyik
Stadtrallye in Mainz

Nachhaltigkeits-Rallye in Mainzer Neustadt von BUND und NABU

Bei schönem Frühlingswetter machte sich eine leider recht kleine Gruppe junger NABU und BUND Forscher auf ihren Weg, die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt bei einer Rallye mal aus einem anderen Blickwinkel zu erkunden.

Bedauerlicherweise waren nur fünf Kinder erschienen, um die Neustadt aus einer anderen Perspektive in Augenschein zu nehmen. Dabei hatten sich die Gruppenführerinnen Koray Karabiyik und Sina Hoffmann sehr viel Mühe bei der Wahl ihrer Route gemacht. Viel Wissenswertes und einen bleibenden Eindruck hinterließ der Tag dennoch bei den jungen Teilnehmern. Die Orte der Rallye zeichneten sich allesamt durch ihren nachhaltigen Charakter aus. Start war am Brotposten am Frauenlobplatz. Hier wird, anders als in typischen Bäckereien üblich, Brot vom Vortag verkauft. Das Gebäck bezieht der Brotkorb von anderen Bäckereien, die dies eben nicht mehr anbieten. Danach ging es zum Brockenhaus in der Boppstraße, der urige Laden bietet eine große Auswahl gebrauchter Waren an. Die Kinder staunten nicht schlecht, über die Bandbreite an Produkten, die zwar nicht mehr neu, aber immer noch gebrauchsfähig sind. Einblicke in den Fairen Handel erhielten die jungen Stadtentdecker im Bioladen in der Josefstraße . Die ehrenamtlichen Leiterinnen erklärten den Rallye-Teilnehmern kindgerecht , was der Unterschied zwischen günstiger Supermarkt-Schokolade und einer, mit dem Fair Trade Siegel zertifizierten Tafel ist.

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Stadtralley Koray Karabiyik

Der Neustadt Garten war ebenfalls eine Station. © Koray Karabiyik

Kein umweltbelastender Transport

Das Gartenfeld (Neustadt Garten) war eines der Höhepunkte für die interessierten Jungen und Mädchen. Spannend bezeichneten  die Kinder den Garten, den jedermann nutzen darf. Im Gemeinschaftsgarten wird heimisches Obst und Gemüse angebaut und geernten, so können die Hobbygärtner den Sommer über eigene Früchte genießen. Den Kindern wurde verdeutlicht, dass beim Eigenanbau auch die umweltschädlichen Transportwege von Schiff und/oder LKW vermieden werden. „Auch wenn es nur eine kleine Gruppe von Kindern war, so denke ich, hatten alle großen Spaß und nebenbei noch eine Menge gelernt. Vielleicht wird das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit bald wieder interessanter für mehr Kinder und Jugendliche“, hofft Koray Karabiyik  von der Jugendgruppe des NABU.

Quelle: Koray Karabiyik
Text: Vera Konersmann