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In Beton gegossen lassen sich die Spuren von Mensch und Tier gut unterscheiden © Wildnisschule Teutoburger Wald
Wildnispädagogik

Weiterbildung zum Wildnispädagogen in Mainz

Mit einem ganzheitlichen Lehrgang zum Wildnispädagogen bietet die VHS Mainz in Kooperation mit der Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald die Möglichkeit wieder mit den natürlichen Kreisläufen der Natur vertraut zu werden. Ein wirkungsvoller Weg zum Ursprung der Schöpfung

Dr Gero Wever in Aktion beim Fährtenlesen © Wildnisschule Teutoburger Wald

Dr Gero Wever in Aktion beim Fährtenlesen © Wildnisschule Teutoburger Wald

Hier ist der Lehrmeister die Natur selbst. In den Landschaften, Wäldern und Wiesen steckt uraltes Wissen und Weisheit über die Schöpfung des Lebens. Dieses tiefe Wissen der Natur und Urvölker ermöglicht auf unvorstellbar vielschichtige Weise wieder in Verbindung mit den eigenen Wurzeln und dem Ursprung zu kommen. Dies kann aber nur gelingen, wenn Körper, Geist und die Sinne dafür sensibilisiert und geschult sind. Hier versteht sich die Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald als Partner und Vermittler zwischen Natur und den Auszubildenden. Wirkungsvolle Wege und Methoden werden hierbei an die Schüler weitergegeben, um wieder eng vertraut mit den natürlichen Kreisläufen, Erscheinungsformen und Gesetzmäßigkeiten der Wildnis zu werden und sich ein Teil dieser Kultur zu fühlen. Im Innen und Außen wird eine individuelle Beziehungsarbeit in der Wildnis geleistet, in der die eigenen Talente erkannt und wertgeschätzt werden.

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Eine Hütte aus Stöcken und Laub sorgt für die nötige Trockenheit und Wärme zum Überleben © Wildnisschule Teutoburger Wald

Eine Hütte aus Stöcken und Laub sorgt für die nötige Trockenheit und Wärme zum Überleben © Wildnisschule Teutoburger Wald

Das Wichtigste der Naturkunde

Ein durchgängiger Bestandteil der Fortbildung zum Wildnispädagogen ist das Coyote Teaching. Schon die Indianer wussten um die Kraft und Weisheit der Natur und den Göttern darin. Coyote Teaching ist eine alte überlieferte Lehrmethode, die von den Naturvölkern seit Generationen praktiziert wird. Hierbei hilft der Mentor durch liebevolle und unterstützende Begleitung, seinen Schülern den eigenen Weg zu finden. Es ist eine wachsame, wirkungsvolle und humorvolle Lehrmethode, die Wissen nicht vorgibt, sondern erfahren lässt. Die Lernenden arbeiten Lernhinhalte selber heraus und finden eigene Antworten und Lösungen durch Wahrnehmung und Erkenntnis. So erwartet den Schüler ein spannendes Lehrabenteuer unter anderem mit effektiven Methoden und Techniken, um die schlummernden Wahrnehmungsfähigkeiten zu wecken und Intuition und Sinne zu stärken. Aber auch Fährtensuche, Naturbeobachtung, Boden- und Wetterkunde sowie das Deuten der Tier- und Waldsprache stehen auf dem Programm der Wildnisschule. Je nach Belegen des Kurses. Denn davon gibt es viele Möglichkeiten. Angefangen von der Wildnispädagogik I und II, der Ausbildung zum Wildnismentor oder Wildnislehrer oder zum Lehrmeister Natur- Walkabout Coyote.

Das Fortbildungsseminar zum Wildnispädagogen beginnt am 26. Juni an der VHS Mainz. Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein entsprechendes Abschlusszertifikat ausgestellt.

Weitere Infos unter:

Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald, Christa Basten, Telefon 05201/735270 oder per Mail an info@natur-wildnisschule.de. Internet: www.wildnisschule.de

Text: Peter Rensch