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In diesen Tagen soll die große Reise von Südafrika nach Brasilien losgehen: 6.4500km, die der 27-jährige Davey du Plessis nicht etwa mit dem Flugzeug oder dem Luxus-Kreuzfahrtschiff, sondern mit dem selbstgebauten Tretboot zurücklegen wird. Tatkräftig unterstützt und begleitet wird er von seiner 50-jährigen Mutter, die mit ihm zusammen kräftig treten wird.
Von Kapstadt nach Rio

Mit dem Tretboot über den Atlantik

Fahren Sie auch so gerne Tretboot im Park? Dieses Mutter-Sohn-Team aus Südafrika nimmt sich gleich den „großen Teich“ vor und macht sich auf den Weg von Kapstadt nach Rio de Janeiro – nur mit der eigenen Kraft, nachhaltig und roh-vegan.

In diesen Tagen soll die große Reise von Südafrika nach Brasilien losgehen: 6.4500km, die der 27-jährige Davey du Plessis nicht etwa mit dem Flugzeug oder dem Luxus-Kreuzfahrtschiff, sondern mit dem selbstgebauten Tretboot zurücklegen wird. Tatkräftig unterstützt und begleitet wird er von seiner 50-jährigen Mutter, die mit ihm zusammen kräftig treten wird.

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Abenteuer in Afrika, am Amazonas und auf dem Atlantik

Der erfahrene Südafrikaner hat bereits einige Abenteuer erlebt: Mit Fahrrad war in Afrika unterwegs, auf seiner Amazonas-Reise wurde er von zwei Männern angegriffen und entkam nur knapp dem Tod. Das Atlantik-Projekt stellt Davey du Plessis und Robyn Wolff vor andere Herausforderungen: die anstrengende Art der Fortbewegung, der Kampf gegen Naturgewalten, das Auskommen mit nur dem, was an Bord ist, denn unterwegs soll kein anderes Schiff zusätzliche Nahrung liefern.

Das Atlantik-Projekt stellt Davey du Plessis und Robyn Wolff vor andere Herausforderungen: die anstrengende Art der Fortbewegung, der Kampf gegen Naturgewalten, das Auskommen mit nur dem, was an Bord ist, denn unterwegs soll kein anderes Schiff zusätzliche Nahrung liefern.

90 bis 150 Tage planen die beiden unterwegs zu sein, abhängig von den Bedingungen. Das Tretboot hat laut du Plessis große Vorteile gegenüber Ruderbooten: das Antriebssystem ist hierbei besonders günstig und kraftsparend, außerdem sind die beiden Abenteurer so in ihrer Kabine vor Wind und Wetter geschützt.

Roh-vegane Power für den Artenschutz

Das Boot der beiden Südafrikaner trägt den Schriftzug „Herbivore“, also „Pflanzenfresser“, und tatsächlich ist hier der Name Programm. Davey du Plessis und seine Mutter sind (Roh-)Veganer, die sich auf ihrer Tour von mitgenommenen Kokosnüssen, Früchten, getrocknetem Obst und vom Schiffsrumpf gesammelten Algen ernähren wollen.

Der 27-jährige ist engagierter Umweltaktivist, der mit seinem Projekt auf das Aussterben von Spezies aufmerksam machen möchte. Während es in der Geschichte der Erde schon fünf große Massensterben gegeben hat, ist das gerade beginnende sechste Massensterben das erste, das von Menschenhand gemacht ist. Bis 2050, so du Plessis auf seiner Internetseite „Extinction Six“, auf der über die Ursachen und Konsequenzen des Massensterbens informiert, werden 30 bis 50% aller Spezies ausgestorben sein. Er fordert deswegen eine Sichtweise auf unseren Planeten, die weniger menschenzentriert ist und das große Ganze betrachtet. Eine (roh-)vegane Ernährung und nachhaltige Fortbewegungsmittel können beispielsweise schon dabei helfen, das Aussterben einzugrenzen.

Das Boot der beiden Südafrikaner trägt den Schriftzug ?Herbivore?, also ?Pflanzenfresser?, und tatsächlich ist hier der Name Programm. Davey du Plessis und seine Mutter sind (Roh-)Veganer

Einzigartiges Vorhaben

Das Atlantik-Projekt wird die erste Überquerung mit ausschließlich menschlicher Kraft sein, die von Südafrika aus startet und non-stop vom einen Kontinent zum anderen geht.

Das Atlantik-Projekt wird die erste Überquerung mit ausschließlich menschlicher Kraft sein, die von Südafrika aus startet und non-stop vom einen Kontinent zum anderen geht.
 

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Quelle: Extinction Six; Bilder: Davey du Plessis; Autor: kle