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Nachhaltigleben

© joel-t (iStock/Thinkstock Photos)

Zu schade für den Müll

Upcycling-Kunstausstellung in Worms: Fahrrad ist Kunst

Das Fahrrad ist nicht nur zur Fortbewegung gut! Ausgediente, schrottreife Räder, die auf den Müll gehören verwandelt der Wormser Künstler Holger Schenk dank Upcycling in fantastische Kunst- und Gebrauchsobjekte. Seine erste Ausstellung ist noch bis zum 28. April 2014 im Wormser Kulturzentrum zu sehen.

Unter dem Titel „Fahrrad ist Kunst“ stellt der Wormser Künstler Holger Schenk seine Werke aus altersschwachen, zusammengeschweißten und geschraubten Fahrradteilen aus. Zum ersten Mal überhaupt präsentiert Schenk seine Objekte öffentlich. Noch bis zum 28. April kann seine Fahrradkunst im oberen Foyer des Wormser Kulturzentrums bestaunt werden. Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei. Der Titel „Fahrrad ist Kunst“ formuliert dabei jedoch nur einen kleinen Teil seines umfangreichen Schaffens. Ob ein Skorpion aus Bremshebeln oder eine Libelle aus Tretkurbel und Fahrradwerkzeug, kaum etwas hat Schenk nicht aus Fahrradteilen gestaltet. Gezeigt werden überwiegend Dinge des Alltags sowie Tiere. Und obgleich die Gegenstände metallisch-kühl anmuten, erkennt der Betrachter direkt die Leidenschaft, mit der der Wormser Künstler sie gefertigt hat.

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Aus alt mach Kunst. © Stadt Worms

Holger Schenk wurde 1969 in Worms geboren, wo er seither lebt und arbeitet. Schon von Kindheit an begeistert er sich leidenschaftlich für jegliche Art von Motorräder. Durch seine berufliche Beschäftigung mit Fahrrädern stellte sich bei Holger Schenk alsbald ein großer Hang an besonders alten Treteseln und deren Einzelteile ein. Während eines Besuchs eines Fahrradmuseums an der englischen Südküste holte er sich die Inspiration, schrottreife Fahrradteile künstlerisch zu gestalten und zu zweckentfremden. Seit dem Jahre 2009 lautet sein Motto: „Fahrrad ist Kunst". „Fahrradteile so zu bearbeiten, dass sie eine völlig andere Bestimmung bekommen – eine, die mit der ursprünglichen nichts mehr zu tun hat – fasziniert mich bei jedem neugeschaffenen Werk“, schwärmt der Künstler.

Quelle: Stadt Worms
Text: Vera Konersmann