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Der Deutschen liebste Sommerbeschäftigung ist das Grillen
Kampf dem Grill-Müll

Grillen und Müll einsparen: Ja, das geht

Gerade jetzt, wenn es draußen wieder wärmer wird, wird vielerorts der Grill angeschmissen. Wer dabei etwas für die Umwelt tun möchte, sich das Grillvergnügen aber nicht nehmen lassen will, für den oder die haben wir einige Tipps parat.

Der Deutschen liebste Sommerbeschäftigung ist das Grillen. Saftige Steaks, knackige Salate und kühle Getränke, wer kann da schon Nein sagen? Niemand! Sagen Sie besser Nein zum Müll, der dabei entsteht! An einem sonnigen Wochenende können dabei gut und gerne mal mehrere zig Kubikmeter Müll zusammenkommen. Muss das sein? Nein! Wir zeigen, wies geht und einige Neuheiten auf dem Grillmarkt.

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Wir grillen heute – und zwar mobil!

Wer im Park oder an Flussufern grillen möchte, greift häufig auf Grillschalen zurück, die einmalig verwendet werden können. Sie sind günstig und einfach zu transportieren. Doch Sie ahnen es bereits. Diese Schalen sind sozusagen purer Müll. Der „Grillrider“ macht Grillen mobil. Er ist ein praktischer Grillanhänger, der an jedes Fahrrad angeschlossen werden kann. Er kann aber natürlich auch als Handwagen oder als Tragebox Verwendung finden. Der Clou: Der Grillrider bietet alles, was das Grillherz begehrt. Er verfügt über einen Tisch, Stühle, Kühlboxen und natürlich auch über einen Gasgrill. Ein etwas anderes „Essen auf Rädern“ eben! Und Grillschalen sind passé.

Grillen und Müll einsparen: Ja, das geht

Effizient Müllsparen – so geht’s!

  • Wie schon erwähnt, Grillschalen vermeiden. Es gibt gute kleinere Grills, die genauso gut (oder gar um einiges besser) sind? Wie wäre es mit dem Grillrider oder einem anderen portablen Gerät wie dem GoBQ?
  • Grillkohle geht auch öko, denn auch hier gilt: Je heimisch, desto besser für die Umwelt. Empfehlenswert sind dabei Produkte mit dem Holz-Siegel PEFC oder FSC. Sie stehen für nachhaltige Holzwirtschaft. Wer dennoch nicht auf Grillkohle aus Übersee verzichten will, kann auf faire Grillkohle zurückgreifen, die aus den Schalen von Kokosnüssen hergestellt wird.
  • Weiterer Hinweis: Wer umweltfreundliche Grillkohle benutzen will, soll auf das DIN-Prüfzeichen DIN EN 1860-2 achten. Es garantiert, dass ein Mindeststandard an Umweltbelastung und Qualität der Kohle eingehalten wurde.
  • Nutzen Sie statt Einweggeschirr wie Papptellern und –gabeln lieber eigenes Geschirr von zu Hause oder Plastikware. Es ist mehrfach verwendbar und sieht zudem um einiges schicker aus. Oder kennen Sie schon umweltfreundliches Einweggeschirr?
  • Bereiten Sie selbst Ihre Grillsoßen zu! Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es mit selbstgemachten Chutneys oder Relishes? Abgefüllt in süße kleine Einmachgläser sind diese auch ein prima Geschenk oder Mitbringsel für die nächste Grillparty!
  • Grillanzünder können auch nachhaltig sein! Es gibt u.a. spezielle Grillanzünder, die auf der Basis von nachhaltigem Nadelholz bestehen. Es muss nicht immer Chemie in Form von Spiritus sein. Probieren Sie es aus!
  • Auch beim Grillgut kann „grün“ geschlemmt werden. Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Bio-Fleisch?
  • … oder mal vegetarisch und vegan?
  • LemonAid, ChariTea, ein Bier namens Quartiermeister: all diese Getränke stammen aus biologischem Anbau und zum Teil sogar aus FairTrade-Projekten. Also: Drink green!
  • Und zum Schluss ein ganz allgemeiner Tipp: Wenn dennoch Müll anfallen sollte, dann bitte wegräumen. Die Stadtreinigung und die Natur werden es Ihnen danken!

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Bild: depositphotos/lisovykaya/alexraths, Text: Svenja Oeder