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Pausenbrot gesund
Gesunder Snack für Kinder

Die richtige Ernährung für Kinder: Ein gesundes Pausenbrot, das nicht im Müll landet

Lebensmittelverschwendung beginnt oft schon im Kindesalter. Damit gesunde Pausenbrote nicht mehr im Müll landen, zeigen wir Ihnen Ideen für Kinder, damit eine richtige Ernährung gegen die Angebote vom Schulkiosk ankommen kann.

Die Deutschen werfen im Schnitt pro Kopf 82 kg Lebensmittel im Jahr in den Mülleimer. Ganze zwei Drittel davon könnten durch einfache Methoden vermieden werden. Dabei geht die Lebensmittelverschwendung schon im Kindesalter los, denn viele Kinder werfen ihre Pausenbrote weg. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Entweder schmeckt das Essen nicht, es sieht nicht mehr schön aus, die Kinder haben keinen Hunger oder das Spielen in der Pause ist ihnen wichtiger als das Pausenbrot. Ein weiterer Faktor: Süßigkeiten, Käsestangen und Pizzatoasts am Schulkiosk sind für die Kinder viel verlockender als ein simples Käsebrot von Mama.

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Pausenbrot

Perfekt verpackt, lecker und gesund © Jill Chen/iStock/Thinkstock

Brot, Obst, Milch und ein Getränk sind ideal

Eine gesunde, ausreichende Ernährung ist jedoch gerade bei Heranwachsenden von besonderer Bedeutung und auch dringend notwendig, um konzentriert in der Schule zu arbeiten. Umso tragischer ist es, dass Kinder in der Schule nichts essen oder sich mit süßen und fettigen Kioskprodukten vollstopfen, denn das ideale Schulfrühstück besteht am besten aus Getreide, das heißt einem Brot oder Brötchen, Obst oder Gemüse, Milch oder Milchprodukten wie Käse und einem ungezuckerten Getränk. Wer das Pausenessen mit Liebe und Kreativität für sein Kind zubereitet und auch ab und an Kompromisse eingeht, sorgt dafür, dass sich das Kind in der Schule gesund und vollwertig ernährt. Schon kleine gesunde Knabbereien wie Cherrytomaten oder Paprikascheiben neben oder auf dem Brot machen das Essen für Kinder interessanter als nur eine trockene Scheibe Brot mit etwas Käse. Auch kleine motivierende Botschaften in der Brotbox, helfen Kindern mehr Freude am Pausenbrot zu haben.

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Brot gesund kinder

So landet nichts mehr im Müll und das Kind greift beherzt zu. © Jill Chen/iStock/Thinkstock

Gesunde Ernährung bei Kindern: Kompromisse finden

Ein wichtiger Tipp ist es, das Kind bei der Zubereitung des Pausenbrots helfen zu lassen und seine Vorlieben zu berücksichtigen, denn wer keine Wurst mag, wird das Wurstbrot auch nicht essen. Das Essen für die Schule sollte am besten in einer stabilen Brotbox verpackt sein – das schont nicht nur die Umwelt, es sorgt auch dafür, dass das Brot nach dem Transport noch appetitlich und nicht matschig aussieht. Geschnittenes Obst und Gemüse sollte idealerweise getrennt vom Pausenbrot aufbewahrt werden, damit der Apfel nicht nach Wurst schmeckt und das Brot nicht durchweicht wird.

 Wichtig ist es auch, dem Kind zu vermitteln, dass es ungegessene Brote lieber mit nach Hause bringen soll als diese wegzuwerfen. Dort kann das Brot abends als Schnittchen serviert werden oder am nächsten Tag wieder mitgenommen werden. Alles in allem ist aber am Wichtigsten: Mit dem Kind über Essenswünsche reden und Kompromisse eingehen. Ein Keks in der Brotbox ist komplett okay, wenn das Kind zusätzlich zum Beispiel Tomatenscheiben auf dem Käsebrot oder Apfelschnitze dabei hat.

Quelle: Infodienst Landwirtschaft – Ernährung – Ländlicher Raum
Text: Kristina Reiß