1. Home
  2.  › Freizeit
  3.  › Natur
Adler landet auf dem Wasser
Naturparadies Ostsee

Oder-Delta: Naturparadies an der Ostseeküste

 Zwischen Polen und Deutschland an der Ostseeküste befindet sich das Oder-Delta. Es ist eine einzigartige Naturlandschaft. Die Deutsche Umwelthilfe setzt sich mit der polnischen Tourismusorganisation Stepnicka Organizacja Turystyczna und HOP, dem Transnationalen Netzwerk Odermündung e.V. für eine nachhaltige Entwicklung in der Region ein.

Einzigartige Region Oder-Delta

Im Stettiner Haff im Oder-Delta an der Ostseeküste leben Seeadler, Elche, Wisent, Wölfe und Kegelrobben. Das Gebiet bietet eine einzigartige Lebensraumvielfalt in Mitteleuropa. Das Oder-Delta ist die einzige Region der internationalen Initiative Rewilding Europe in Deutschland, die eine freie Entfaltung der Wildtierpopulation fördert und saisonunabhängige Naturerlebnisangebote bietet. Gemeinsam mit der polnischen Tourismusorganisation Stepnicka Organizacja Turystyczna und HOP, dem Transnationalen Netzwerk Odermündung e.V. trägt die Deutsche Umwelthilfe e.V. zu einer nachhaltigen Entwicklung dieser schützenswerten Region bei. Unter anderem soll die Zahl und Vielfalt der Wildtierbeobachtungen optimiert werden, damit Gäste jederzeit attraktive Angebote vorfinden.

Im Oder-Delta sind schützenswerte Tiere wie der See-Adler zuhause.

Anzeige

Traumhafte Naturlandschaft an der Ostseeküste

Die Region rund um das Haff zwischen Berlin, Polen und Usedom bietet Buchenwälder auf Steilküsten, riesige Flussdeltas, Auwälder, Moore und trockene Heidelandschaften mit einer Ausdehnung von mehr als 50 Kilometer. Es handelt sich dabei um die zweitgrößte Lagune der Ostsee. Das Potenzial für den Naturtourismus ist keineswegs ausgeschöpft, wie Ulrick Stöcker, der Leiter der Naturschutzabteilung von der Deutschen Umwelthilfe betont: „Strategisch an einem bedeutenden Schnittpunkt der natürlichen Wildtier- und Zugvogelkorridore gelegen, bietet die Region ums Haff ein enormes Naturkapital. Menschen erkennen und verstehen mehr und mehr, dass es gilt, die Natur und Tierwelt als wichtigste Ressource der Region zu bewahren.“ Martin Schröter, Koordinator des regionalen Unternehmensnetzwerks Transnationales Netzwerk Odermündung e.V. (HOP) weist darauf hin, dass freiwillige zusätzliche Naturschutzmaßnahmen  sowie die Schaffung eines Netzwerkes von lokalen Wildnis-Führern, Wildbeobachtungstouren und Verstecken der Region nachhaltige Geschäftsfelder ermöglichen.

Wildpferde auf der Wiese

Die internationale Initiative Rewilding Europeeine fördert eine freie Entfaltung der Wildtierpopulation. 

Von dem Projekt profitieren Mensch und Naturschutz

„Durch die einheimischen wildlebenden Tierarten als Schlüssel – die Big Seven des Oder-Delta – besteht eine fantastische Möglichkeit zur Stärkung der natürlichen Schönheit der Region mit Hilfe eines weiteren Rewilding, von dem Mensch und Natur profitieren“, erklärt Frans Schepers, Managing Director von Rewilding Europe. Durch die Aufnahme vom Oder-Delta als achte Region kommt Rewilding Europe ihrem Zielt zur Entwicklung von zehn Rewilding Regionen in Europa bis 2022 einen weitern Schritt näher.

Adler sitzt im Baum

Gute Aussichten für Tier und Natur.

Das könnte Sie auch interessieren: Naturschutz im Vulkangebiet, Umwelt-Lehrprogramm

Anzeige

Textquelle: Deutsche Umwelthilfe e.V., Bildquelle: Deutsche Umwelthilfe e.V./©Staffan Wildstrand,Fotos, Deposith/aldorado, Autor: Ulrike Rensch