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Zeit für sich selbst

Alleine reisen: Warum das fast nur Vorteile hat

Es wird mal wieder Zeit zum Verreisen? Doch mit wem? Viele Menschen machen es davon abhängig, wer sie begleitet. An erster Stelle steht oft der Partner oder die Familie, manche reisen auch mit Freunden. Doch warum sollte man sich nicht mal alleine in's Abenteuer stürzen?

Wohin man will

Das Freiheitsgefühl bei einer Reise auf eigene Faust beginnt schon bei der Wahl des Ortes: Wonach fühle ich mich im Moment? Wo wollte ich schon immer mal hin? Wenn Sie alleine verreisen, horchen Sie schon bei der Planung ganz tief in sich selbst hinein. Sofern der Urlaub genehmigt wurde und das entsprechende Budget vorhanden ist, gibt es keine Grenzen! Sie treffen Entscheidungen und tragen nur für sich selbst Verantwortung.

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Wer alleine reist entscheidet selbst über das Verhältnis von Entspannung und Action

Planung oder Spontaneität

Auch was die Art der Unterkunft, die Ver­pflegung oder das Verhältnis von Entspannung und Action anbelangt, setzt sich das Hören auf Ihre inneren Bedürfnisse fort. Wer vielleicht noch etwas unsicher ist, schafft Sicherheit, indem er möglichst viel im Vorfeld von Zuhause aus bucht. Spontane Gemüter hingegen werden am alleine Reisen vor allem lieben, dass sie einfach mal in den Tag hineinleben können.

Alles im eigenen Rhythmus

Abgesehen von möglichen Essenszeiten der Unterkunft oder gebuchten Touren passiert alles genau in Ihrem Rhythmus. Sie schlafen so viel oder wenig wie Sie wollen – wenn Sie einen schönen Laden sehen, gehen Sie spontan hinein und schauen sich um. Falls Sie sich nach lesen fühlen, lesen Sie und wenn Sie Hunger haben, suchen Sie sich einen Snack. Gerade in puncto Grundbedürfnisse ticken viele Menschen unterschiedlich. Umso schöner ist es doch, dass Sie lediglich ihre eigenen befriedigen müssen. 

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Bewusst wahrnehmen

Durch die Zeit, die man mit sich alleine verbringt, schärft man seine Wahrnehmung. Das gilt für das Hören auf die eigenen Bedürfnisse und das Innere genauso wie für die äußere Umwelt. Während man in Gesellschaft oft in Gespräche vertieft herumläuft, ist man alleine – vor allem als Frau – viel vorsichtiger und dadurch aufmerksamer. Sie nehmen Dinge wahr, die Ihnen sonst vielleicht gar nicht aufgefallen wären. Sie schmecken, riechen und fühlen viel bewusster wenn Sie alleine sind. Dadurch leben Sie achtsamer und mehr im Hier und Jetzt.

Immer in Gesellschaft

An den meisten Orten dieser Welt ist es regelrecht schwierig, ganz allein zu sein. Ob beim Transfer, der Unterkunft, Ausflügen oder beim Bummel durch die Stadt: Überall sind Menschen, mit denen Sie Smalltalk führen können. Und wenn Sie sich doch mal nach Gesellschaft sehnen, ist es meist erstaunlich einfach, jemanden kennenzulernen. Gerade bei geführten Touren geschieht dies in der Regel ganz von alleine.

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Distanz schafft Nähe

Viele haben Angst, dass sich ihr Partner oder ihre Familie zurück gelassen fühlen könnte, wenn sie alleine verreisen. Dabei gilt für fast alle zwischenmenschlichen Beziehungen, dass ein gewisses Maß an Distanz Nähe schafft. Oft weiß man erst, wenn man nicht mehr beieinander ist, was man an dem anderen schätzt. Ein netter Nebeneffekt ist hierbei, dass Sie sich viel mehr zu erzählen haben, wenn Sie nicht alles gemeinsam erlebt haben.

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Quellen: Bilder: Unsplash/Irene Davila, Brian Mann, Toa Heftiba, Text: Jasmine Barendt