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Baumwolle fair trade Cotton made in Africa
Faire Baumwollproduktion

Fair Trade Baumwolle: Cotton made in Africa unterstützt jetzt auch Kleinbauern in Ghana

Cotton made in Africa, eine Initiative der Aid by Trade Foundation, unterstützt ab sofort auch Kleinbauern in Ghana beim Anbau von fair trade Baumwolle. Die Initiative hilft den Bauern mit Schulungen beim Anbau und sorgt für den fairen Verkauf der Baumwolle.

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    Die Elfenbeinküste, Ghana und Sambia gehören laut Human Development Index der Vereinten Nationen zu den am wenigsten entwickelten Staaten der Welt. Die Initiative Cotton made in Africa, eine Initiative der Aid by Trade Foundation, unterstützt genau diese Länder, damit sie ihre Potenziale im landwirtschaftlichen Bereich besser nutzen können. CmiA versucht deshalb den nachhaltigen und effizienten, fair trade Baumwollanbau vor Ort zu etablieren. Zum ersten Mal ist die Initiative jetzt auch in Ghana aktiv und arbeitet dort mit circa 9.000 Kleinbauern und der Baumwollgesellschaft Olam zusammen. Die Initiative konnte bereits in Simbabwe, Sambia und an der Elfenbeinküste die Lebensbedingungen der Kleinbauern verbessern. Nach der erfolgreichen Verifizierung gemäß CmiA-Standard sind jetzt auch noch weitere 61.000 Baumwollbauern und darüber hinaus die Baumwollgesellschaften Seco an der Elfenbeinküste und Alliance in Simbabwe und BaumSambia Partner der Initiative.

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    Schulungen für Baumwollkleinbauern verbessern die Lebensbedingungen

    Christoph Kaut, der Geschäftsführer der Aid by Trade Foundation ist erfreut über die neuen Kooperationen: „Im Kontext der neu geschlossenen Kooperationen mit CmiA profitieren nicht nur die Kleinbauern sondern auch ihre Familienangehörigen: In Ghana können wir so knapp 100.000 Menschen, in Simbabwe, Sambia und der Elfenbeinküste  ca. 486.000 Personen erreichen. Das ist ein großartiger Erfolg für alle Beteiligten in den Baumwollanbaugebieten Subsahara Afrikas und für unsere Initiative.“ Cotton made in Africa vermittelt in Schulungen den Baumwollbauern effiziente und umweltschonende Anbaumethoden nach modernsten Standards. So können sie die Qualität der Baumwolle verbessern, mehr Baumwolle ernten und so ein besseres Einkommen erwirtschaften. Eine von der Stiftung aufgebaute Allianz bestehend aus internationalen Textilunternehmern kauft die nachhaltig erzeugte CmiA-Baumwolle dann ein und führt eine Lizenzgebühr an die Stiftung ab. Mit dem Geld wird in die Anbauregionen investiert. Bisher nehmen 435.000 Kleinbauern, mit den Familienangehörigen dazugerechnet 3,2 Millionen Menschen an Cotton made in Africa teil.

    Quelle: Aid by Trade Foundation
    Text: Kristina Reiß