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Delfin, Löwe, Bär oder Wolf: welcher Schlaftyp bist du?
Die vier Schlaftypen

Delfin, Löwe, Bär oder Wolf: welcher Schlaftyp bist du?

Bisher wurden Menschen in zwei Schlaftypen eingeteilt, die Lerchen und die Eulen. Doch der amerikanische Schlaf-Wissenschaftler Michael Breus fand nun heraus, dass es sogar vier Gruppen gibt: die Delfine, Löwen, Bären und Wölfe. Das bedeutet: Finde heraus, welcher Schlaftyp du bist und du weißt ganz genau, wann für dich die ideale Tageszeit ist, um effektiv Sport zu machen, effizient zu arbeiten und zu essen.

Die vier Schlaftypen

Es gibt Langschläfer, Frühaufsteher, Menschen, die bei jedem Geräusch hochschrecken und andere, die regelmäßig ihren Wecker überhören. Zehn Stunden sollen sich Goethe und Albert Einstein pro Nacht gegönnt haben. Von Leonardo da Vinci wird dagegen berichtet, dass er alle vier Stunden nur eine Viertelstunde geschlafen haben soll, um möglichst viel Zeit für seine Arbeit zu haben.

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Fakt ist: jeder Mensch hat ganz individuelle Schlafgewohnheiten, was den Zeitpunkt und die Dauer betrifft. Laut Schlafforscher Michael Breus sind diese Gewohnheiten in der DNA verankert und stehen im Zusammenhang mit der Persönlichkeit. 

Breus hat die vier neuen Schlaftypen mit den Tiernamen bezeichnet, die ihnen in ihren Eigenschaften am ähnlichsten sind. „Jeder Mensch sollte versuchen, seinen Tagesablauf so gut wie möglich seiner ganz persönlichen, inneren Uhr anzupassen. Denn so gelingt ihm das ganze Leben viel besser, das geht vom effektiven Abnehmen, Arbeiten bis hin zum Daten“, so der Forscher.

Schlaftyp 1: Der Delfin

Delfin

Delfine haben einen leichten Schlaf. Sie wachen nachts häufig auf und fühlen sich nach dem Aufstehen gerädert. Dieses Gefühl zieht sich durch den ganzen Tag, denn erst gegen Abend werden Delfine so richtig munter.

Delfine sind sehr intelligent, aber leider auch ängstlich, introvertiert und aufgrund ihres Hangs zu Perfektionismus auch ziemlich pingelig. Sie neigen dazu sich selbst unter Druck zu setzen und machen sich sehr viele Gedanken um alles. Aus diesem Grund können sie schlecht einschlafen und grübeln nachts über mögliche Dinge, die falsch gelaufen sein könnten. Da sie Diskussionen lieber aus dem Weg gehen, sind sie im Job eher Einzelgänger als Teamplayer.

Delfine haben einen guten Stoffwechsel und sind von Natur aus meist schlank.

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Schlaftyp 2: Der Löwe

Löwe

Löwen sind absolute Frühaufsteher und können am besten arbeiten, wenn der Rest der Welt noch schläft. Gegen Nachmittag werden sie jedoch bereits müde. Löwen gehen früh ins Bett und schlafen schnell ein. Daher sind sie unter den Party-People eher selten zu finden.

Charakterlich werden sie als gewissenhaft, analytisch, ehrgeizig, praktisch und optimistisch beschrieben. Gesundheit und Sport sind ihnen sehr wichtig. Viele erfolgreiche Business-Leute sind Löwen, da sie die Eigenschaft haben, ihre Ziele klar zu fokussieren und diszipliniert zu umzusetzen. Das soziale Leben bleibt jedoch häufig auf der Strecke.

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Schlaftyp 3: Der Bär

Bär

Bären-Typen schlafen gerne, viel und lang. Mindestens acht Stunden müssen schon drin sein. Am frühen Nachmittag werden Bären jedoch meistens wieder müde, deshalb sind sie gegen Mittag am produktivsten. 

Bären gelten als extrovertiert, fröhlich und aufgeschlossen, dabei aber stets vorsichtig. Sie versuchen alles um sich und andere so glücklich wie möglich zu machen und umgeben sich gerne mit Familie und Freunden. Konflikte versuchen sie zu vermeiden. 

Bären sind herzliche, fast immer gut gelaunte und sympathische Gesellen und tun jeder Party gut. Als loyale Freunde würden sie nie auf die Idee kommen, hinter dem Rücken schlecht über jemanden zu reden oder andere für etwas zu beschuldigen, um selber besser dazustehen. 

Zudem sind sie fleißige Arbeiter. Wichtige Entscheidungen treffen sie am besten mittags. Bären essen gerne und sollten aufgrund ihrer Gemütlichkeit auf ihr Gewicht achten. 

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Schlaftyp 4: Der Wolf

Wolf

Wölfe sind Langschläfer und Nachtschwärmer. Es fällt ihnen extrem schwer früh aufzustehen und erst gegen Abend werden sie richtig munter. Das ist auch der Grund warum Wölfe selten vor Mitternacht ins Bett gehen.

Wölfe sind sehr kreativ und risikofreudig. Sie setzen sich durch, wenn es darum geht, das zu bekommen was sie wollen. Wolfs-Typen werden auch als impulsiv, launisch und pessimistisch beschrieben. Sie sind intensive Gefühlsmenschen und oft in künstlerischen Berufen zu finden. 

Wölfe sind einerseits zwar anfällig für Ängste und Depressionen, auf der anderen Seite aber echte Partytiere. Sie essen gerne unregelmäßig und ungesund, weshalb sie zu Übergewicht neigen.

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Quellen: Michael Breus: “The Power of When: Discover Your Chronotype.”, Bilder: Depositphotos/MyStocks, dobrynina_art, undrey, yakovlevserg, Wavebreakmedia, Text: Meike Riebe