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Ab jetzt gibt’s klimafreundliche Tomaten
Regionales Gemüse

Ab jetzt gibt’s klimafreundliche Tomaten

Wann können wir Tomaten mit gutem Gewissen kaufen? Auch wenn sie das ganze Jahr über in den Läden verfügbar sind, sollten wir sie nur von Juli bis Oktober genießen –  denn da gibt’s das rote Fruchtgemüse auch aus deutschem Freilandanbau. 

Beim Freilandanbau der Tomate entsteht über 100-mal weniger CO₂ im Vergleich zum Anbau in Treibhäusern. Wachsen Tomaten im Treibhaus, ist der Effekt auf unsere Umwelt besonders belastend. So haben ein Kilogramm Treibhaustomaten mehr als neun Kilogramm klimaschädliches CO₂ zur Folge – saisonale Freilandtomaten hingegen nur 600 Gramm und die aus ökologischem Anbau sogar nur 35 Gramm.

Ab jetzt gibt’s klimafreundliche Tomaten

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Die nachhaltige Tomate

Der eigene Anbau im Garten oder auf dem Balkon ist die wohl schönste und umweltfreundlichste Art sich den Sommer über mit Tomaten zu versorgen. Wem das nicht reicht, der kann von Juli bis Oktober auf Tomaten aus dem regionalen Freilandanbau zurückgreifen – im besten Fall aus dem ökologischen Landbau. Diese sind neben der geringeren CO₂-Belastung auch durch die kürzeren Transportwege nachhaltiger als importierte Tomaten, wie zum Beispiel aus Spanien.

Tomaten richtig lagern

Um das mediterrane Fruchtgemüse restlos genießen zu können, ist eine passende Lagerung wichtig. Tomaten werden bei Zimmertemperatur gelagert, also nicht im Kühlschrank. Auch sollten sie nicht zwischen anderen reifen Früchten liegen – so bleiben sie länger haltbar und landen nicht unnötigerweise im Abfall. 

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Quellen: Rat für nachhaltige Entwicklung, Bilder: Nachhaltigkeitsrat/Christof Rieken, Text: Emi Baier