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Rezepte: Gesunde Süßigkeiten selber machen.

Warum clevere Mütter mit Kindern Süßigkeiten selber machen

Dass man Kindern Süßigkeiten nicht verwehren kann, wissen alle Eltern. Da heißt es: Aus der Not eine Tugend machen und selbst die Süßigkeiten herstellen. Das ist nicht nur einfach, sondern macht schon bei der Zubereitung jede Menge Spaß. Und zudem gilt: Die selbstgemachten süßen Leckereien sind komplett chemiefrei. Leckere Rezepte aus einem Buch von Conny Marx.

Rezepte: Gesunde Süßigkeiten selber machen.

Erdbeeren in geschmolzener Lieblingsschokolade ist eine Idee, Süßes für Kids selbst herzustellen. Einfache und leckere Rezepte für Süßigkeiten, bei denen man weiß, was enthalten ist. Foto (c) Fotolia

Wer nach einfachen aber schmackhaften Ideen für selbstgemachte Süßigkeiten sucht, liegt bei dem Buch von Conny Marx, „Sweets for my Sweet“, erschienen im Thorbecke Verlag, genau richtig. Denn dieses präsentiert einfache Rezepte, die vom Himbeerlolli über Brausebrocken und vom Fruchtsafteis bis zum Karamellbonbon reichen. Es ist fast schon erschreckend wie einfach und mit wenigen Zutaten tolle Naschereien gefertigt werden können, deren Inhaltsstoffe frei von E-Nummern, Konservierungsstoffen und Co. sind. Das zudem toll bebilderte Buch liefert tolle und schmackhafte Rezepte für ein gesünderes Naschen die jeder mit den Kindern nachmachen kann. Nachhaltigleben.de hat drei beispielhafte Rezepte ausgesucht.

Unwiderstehlich: Sahnig-fruchtiges Erdbeereis

Nicht nur bei Kindern kommt dieses sahnige Erdbeereis gut an. Alles was benötigt wird, sind 300 Gramm Erdbeeren, 100 Gramm Zucker, das Mark einer Vanilleschote und 200 Milliliter Sahne.

Die Zubereitung von selbstgemachtem Erdbeereis: Von den frischen Erdbeeren den Strunk entfernen, jene mit fauligen Stellen aussortieren. Alle Zutaten mit dem Mixer oder dem Zauberstab fein pürieren und in im Handel erhältliche Eisförmchen geben. Auch möglich: Einfach in einen Eiswürfelbehälter füllen oder eine Silikon-Muffinform nehmen. Über Nacht gefrieren lassen und genießen. Weitere Eisideen ohne Eismaschine.

Fruchtgummis, lecker und schnell hergestellt

Für etwa 20 fruchtig-leckere XXL-Fruchtgummis braucht man 2 Packungen gemahlene weiße Gelatine, 25 Gramm weißen Zucker, 40 Milliliter Fruchtsirup je nach Geschmack, eine Messerspitze Ascorbin- oder Zitronensäure und einen Esslöffel Honig. Zum Formengießen kann entweder eine gefettete Advendskalenderform oder Stärke verwendet werden. In letztere einfach die gewünschte Form der Gummibärchen mit dem Teelöffelgriff ziehen.

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Die Zubereitung von selbstgemachten Fruchtgummis: Die Gelatine sollte für etwa zehn Minuten in 30 Milliliter Wasser einweichen. Die restlichen Zutaten mit zwei Esslöffeln Wasser in einen Topf geben und gut vermengen. Den Topf nun in ein heißes Wasserbad stellen, die Gelatine hinzugeben und das Ganze 10 Minuten unter ständigem leichten rühren erwärmen. Den entstehenden Schaum abschöpfen. Wird Stärke benutzt, dann die Masse leicht abkühlen und in die Form gießen. Bei der Adventskalenderform kann die Fruchtgummi-Masse sofort eingefüllt werden.

Karibisches Kanonenfutter

Karibisches Kanonenfutter – alleine der Name wird bei den Kids ankommen, der Geschmack dieser Leckerei sicherlich auch. Die in Kokosraspeln gerollten schokoladenfreien Kugeln erinnern an die „weiße Pralinen ohne Schokolade“. Basis des Rezeptes ist gezuckerte Kondensmilch, die heute noch auf der ganzen Welt Verwendung findet, unter anderem auch, um Trüffel-Pralinen herzustellen. „Karibisch“ und nach Abenteuer schmeckt die Leckerei durch Kokosraspel.

Die Zubereitung des karibischen Kanonenfutters: 2 Esslöffel Butter in einem Topf zerlassen, eine Tube oder eine Dose dickflüssige, gezuckerte Kondensmilch hinzugeben und den Topf vom Herd nehmen, sobald alles einmal aufgekocht ist. Nun 100 Gramm Kokosraspeln unterrühren und die Masse so lange abkühlen lassen, bis sie handwarm ist. Dann walnussgroße Kugeln daraus formen, eine Mandel hineinstecken und in Kokosraspeln wälzen.

Diese und weitere 40 kindgerechte Süßigkeiten-Rezepte finden Sie in dem Buch von Conny Marx.

Quelle: Conny Marx, „Sweets for my Sweet“, Thorbecke Verlag, Text: Jürgen Rösemeier