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Leicht und frühlingshaft: Kabeljau auf Spinatbett

Mit nur 0,7 Prozent Fettanteil, dafür umso mehr Mineralstoffe und Omega 3 ist Kabeljau eine ideale Wahl für ein leichte Mahlzeit. Laut WWF ist der Kabeljau zudem unbedenklich im Verzehr, da seine Bestände nicht bedroht sind. Dazu Spinat mit einer mediterranen Note  -  eine schnell zubereitete Mahlzeit, die jeden Gaumen überzeugt.

Fisch und Spinat sind eine ideale und leichte Kombination. Viele wichtige Inhaltsstoffe machen beide Zutaten zum wahren Energiespender. Kalium, Calcium, Jod, Zink oder Selen, sowie die Vitamine B 6 und B12, die Folsäure und das Vitamin D im Kabeljau und der Mangan-, Kalium, Vitamin K- und C- haltige Spinat eignen sich daher hervorragend für gesunde Speisen. Ist Saison, so kann der Spinat durch Mangold ersetzt werden.

Zutaten Kabeljau auf Spinatbett

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600 g Spinat oder Mangold

400 g Kabeljau

2 – 3 Schalotten

1 EL Pinienkerne

1 EL getrocknete Cranberries oder Sultaninen

200 ml Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskat

Zubereitung Kabeljau auf Spinatbett

Spinat waschen, trockentupfen, die Schalotten schälen und in feine Ringe schneiden. Wird Mangold verwendet, diese Blätter nach dem Waschen in breite, die Stiele in feine Streifen schneiden. Pinienkerne in heißem Öl kurz anrösten, Spinat (oder Mangold), Schalotten und Cranberries oder Sultanienen zugeben. Mit der Gemüsebrühe angießen und zugedeckt 5 (beim Nagold etwa 8) Minuten bei geschlossenem Deckel garen. Mit Salz und Muskat abschmecken.

Die Fischfilets salzen und pfeffern und entweder kurz bei kleiner Flamme mit etwas Öl auf beiden Seiten anbraten, oder, die schonendere Wahl, auf dem Gemüse 4 – 5 Minuten garziehen lassen.

PRO PORTION: ca. 202 kcal, 20 g Eiweiß, 10 g Fett, 8 g Kohlenhydrate, 5 g Ballaststoffe
ZUBEREITUNGSZEIT: ca. 30 Min.

Gewusst?

Beim Spinat wurde sich ja bekanntermaßen bezüglich des Eisengehaltes verrechnet. Die einen sagen, dass der Forscher damals getrockneten Spinat testete, und dabei die vermeintlich 10-fache Menge Eisen bestimmte, andere sagen, dass es einfach ein Schreibfehler war.

Tatsache jedoch ist, dass nach der Erfindung der Comic-Figur Popeye im Jahre 1929, dem von Spinat gestählten, tapferen Seemann, der Spinatverbrauch sich in den USA um ein Drittel erhöhte.

Amerikanische Forscher haben entdeckt, dass Spinat wirklich das Muskelwachstum fördert. Denn es enthält ein pflanzliches Hormon, das den menschlichen Steroiden sehr ähnlich ist. Der Haken ist nur, dass man täglich ein Kilo Spinat essen müsste, um ein Muskelwachstum zu bemerken.

Text: Jürgen Rösemeier