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Warum Impact Investing eine Liga für sich ist

Nachhaltiges Investieren ist ein Megatrend. Der Markt und die Nachfrage wachsen insbesondere in den letzten Jahren rasant. Doch aufgepasst, nachhaltige Geldanlage ist nicht gleich nachhaltige Geldanlage, die Strategien dahinter variieren enorm. Das kann zu Enttäuschungen bei Anleger:innen führen.  

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Wenn Sie Ihr Geld nachhaltig investieren, wollen Sie dann in den „nachhaltigsten“ Waffenhersteller, Minenbetreiber oder Kohlekonzern investieren? Oder wollen Sie Ihr Geld lieber Unternehmen zuführen, die Windturbinen, neue Recyclingmethoden oder Ähnliches entwickeln? Und wollen Sie darüber hinaus, dass Ihre Bank oder Ihr Fondsmanagement den Unternehmen genau auf die Finger schaut und sie zu noch nachhaltigerem Wirtschaften auffordert? Sie werden vielleicht staunen, denn beides zählt als nachhaltige Geldanlage – zudem noch vieles mehr.

Standardverfahren der nachhaltigen Geldanlage

Das erste Beispiel ist ein sog. Best-in-Class-Ansatz, ein Standardverfahren der nachhaltigen Geldanlage. Mit dieser Strategie werden Unternehmen aus jedem Sektor ausgewählt, die die höchsten ESG-Bewertungen erhalten. ESG steht dabei für Umwelt (E) Soziales (S) und Unternehmensführung (G). Es gibt Best-in-Class-Verfahren bei Fonds (oft bei ETFs), die die besten 50% eines Sektors zulassen. Ob das nachhaltig ist, ist sehr fraglich.

Das zweite Beispiel stammt aus dem Feld des Impact Investing. Diese Strategie verfolgt einen sehr zielgerichteten Ansatz und verlangt von den Investmentteams eine klare Vision, welche Art von Veränderungen sie durch ihre Investitionstätigkeit in der Gesellschaft bewirken wollen. Hier geht es also darum, tatsächliche positive Wirkung in einem Bereich der Nachhaltigkeit zu erzielen – und dies dann auch transparent zu berichten. Impact Investing ist eine Liga für sich.

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Keine Kinderarbeit

Zusammenfassend kann das erste Beispiel als „hellgrün“ bezeichnet werden und das zweite als „dunkelgrün“. Schwierig für Anleger:innen ist, dass dies nicht immer sofort zu erkennen ist. Es erfordert mindestens einen zweiten Blick, wie nachhaltig ein Investment ist, denn Nachhaltigkeit ist im Finanzbereich noch nicht grundlegend definiert. Zu beachten ist auch, dass der Anteil von Impact-Angeboten sehr gering ist: Von der großen Zahl der in Europa als nachhaltig ausgewiesenen Fonds zielen einer Analyse zufolge nur 2,7% auf Impact ab.

Eine forsa-Umfrage im Auftrag der Triodos Bank zeigt, dass Anleger:innen sich insbesondere Impact Investing-Angebote wünschen. Denn rund zwei Drittel der Befragten bevorzugen eine Anlagestrategie, die gezielt in Unternehmen und Branchen investiert, die positive Wirkung auf Nachhaltigkeitsziele haben. Weniger als ein Drittel bevorzugt, die schlechtesten Unternehmen einer Branche oder die schädlichsten Sektoren auszuschließen.

Impact Portfolio Management

Auch deshalb startet die nachhaltige Triodos Bank nun mit Ihrem Impact Portfolio Management die erste digitale Vermögensverwaltung in Deutschland, die einen Impact-Investing-Ansatz verfolgt. Neben echten Impact Fonds integriert sie dort sogar auch einen Mikrofinanz-Fonds. Ein solches Angebot gab es in Deutschland so noch nicht. Praktisch: Über die dazugehörende App können Anleger:innen nicht nur ihre Rendite, sondern mit einem einzigartigen Impact-Reporting auch die sozial-ökologische Wirkung ihrer Investitionen immer im Blick behalten.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.triodos.de/impact-portfolio

Quellen: Bilder: Triodos Bank; Depositphotos/Brasilnut, Text: red