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Das FÖJ hat viele Facetten. © Artem Zamula/iStock/Thinkstock
Aktiver Umweltschutz

Das freiwillige ökologische Jahr für Hamburgs Umweltschutz

Aktiver Umweltschutz: Freiwilliges ökologisches Jahr sorgt für mehr Lebensraum in Hamburg. Pflanzen, Tiere und Nachhaltigkeit.

Für junge Menschen ist ein FÖJ eine gute Möglichkeiten sich seiner Kompetenzen bewusst zu werden und Verantwortung zu lernen © elbfoto (CC BY 2.0)

Für junge Menschen ist ein FÖJ eine gute Möglichkeiten sich seiner Kompetenzen bewusst zu werden und Verantwortung zu lernen. © elbfoto (CC BY 2.0)

Über 8 Prozent der Hamburger Landesfläche sind derzeit Naturschutzgebiete. Ein Wert, den kein anderes Bundesland auch nur annähernd nachweisen kann. Und damit liegt Hamburg bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten bundesweit vorn.

Was bedeutet Naturschutz überhaupt? Hier handelt es sich um Gebiete, in denen seltene oder vom Aussterben betroffene Pflanzen und Tierarten beherbergt werden oder wo Lebensräume stark gefährdet sind. Wird dieses Land unter Schutz gestellt, werden die Funktionsfähigkeit des Naturhaushaltes (Pflanzen- und Tierarten, Boden, Wasser, Luft/Klima) erhalten. Darüber hinaus wird gesorgt, dass das regionaltypische Landschaftsbild erhalten bleibt. Ein wichtiger Beitrag also für die Lebensqualität im Ballungsraum Hamburg und der Nachhaltigkeit von Natur und Tier.

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Naturreservoir Hamburg

In Hamburg zählt vor allem der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer zu den strengsten geschützten Naturflächen in Hamburg. Am 27.06.2011 wurde es von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten der Menschheit eingeschrieben. Stattliche 13.750 Hektar groß ist dieses herrliche Land mit Nistplätzen für unzählige Brutvögel und artgerechte Seehundbänke. Ein Paradies für Mensch und Tier.

Darüber hinaus gibt es in Hamburg weite Flächen, die schutzbedürftig sind und als Biotopsysteme für eine langfristig stabile Lebensgrundlage der heimischen Tiere und Pflanzen sorgen.

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Unter dem Motto: „Mach mit!“ möchte Hamburg junge Umweltschützer zur Mithilfe motivieren. Zu diesem Zweck wird das sogenannte Freiwillige ökologische Jahr (FÖJ) angeboten. Menschen zwischen 16 und 27 Jahren können für die Umwelt praktisch tätig sein und mit einem aktiven Engagement zum Schutz von gefährdetem Lebensraum sinnvoll beitragen.

Weitere Infos unter: www.foej.de

Text: Peter Rensch