1. Home
  2.  › Freizeit
  3.  › Natur
Fische in Eislaufbahn eines japanischen Freizeitparks eingefroren
Unfassbare Aktion

5000 tote Fische in Eisbahn eingefroren

Um bei den Besuchern das Gefühl eines Ozans zu erzeugen, wurden in der Eislaufbahn eines japanischen Freizeitparks tote Fische eingefroren. Doch die Aktion ging nach hinten los: Ein regelrechter Shitstorm brach über den Freizeitpark ein und zwingt die Betreiber nun zur vorübergehenden Schließung.

Im Freizeitpark „Space World“, in der japanischen Stadt Kytakyushu, sollten die Besucher das Gefühl haben, über einen echten Ozean zu gleiten. Um das zu ermöglichen wurden rund 5000 tote Meerestiere – vom Goldfisch bis zum Rochen - in die 250 Meter lange Eisbahn gefroren. Die Fische seien dazu bei einem lokalen Händler erworben wurden.

Rochen in Eisbahn eingefroran

Anzeige

Besonders skurril: Einige Fische wurden so gelegt, dass sie das Wort „Hello“ oder geometrische Figuren formten.

Space World hatte die Eislaufbahn als weltweit erste Attraktion dieser Art beworben. Bei den Besuchern kam der „Eis-Ozean“ jedoch überhaupt nicht gut an. Sie bezeichneten ihn als „grausam“ „unmoralisch“ und „respektlos gegenüber dem Leben“. Auf der Facebook-Seite des Freizeitparks ist inzwischen ein regelrechter Shitstorm ausgebrochen.

Fische in Eislaufbahn eines japanischen Freizeitparks eingefroren Facebook Shitstorm

Der Sprecher des Park-Betreibers zeigt sich mittlerweile einsichtig und lies die Schlittschuhbahn für eine Woche schließen, um das Eis aufzutauen.

Der Unternehmenschef kündigte eine Gedenkveranstaltung zu Ehren der Fische an, zu der auch ein Shinto-Priester eingeladen sei. Angeblich sei dies aber schon vor den Protesten geplant gewesen.

Das könnte Sie auch interessieren: 

Grausamer Fund auf dem Weg zur Arbeit

Quellen: Facebook/Space World Japan, Bilder: ©Facebook/Space World/Screenshot ecowoman, Text: Meike Riebe