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Megastall, Hühnerfarm, Mastanalge, Tierquälerei
Petition gegen Tierleid

Stoppt die Höllenqualen in der Massentierhaltung!

Beißender Güllegestank, abgeschnittene Schwänze, nervtötender Maschinenlärm: Schweine und viele andere Tiere durchleben in Deutschland Höllenqualen. Trotzdem werden die Ställe in der Massentierhaltung immer größer. Grüne Wiesen und Tageslicht kennen die Tiere nicht. Schluss damit – Megaställe verhindern!

Wo sind die glücklichen Kühe, die uns von der Milchpackung anstrahlen? Und die niedlichen Schweinchen, die laut der Wurst zum Frühstück auf grünen Wiesen rumtollen? In Deutschland sieht die Realität leider oft ganz anders aus. Rund 90 Prozent der Bauernhöfe wurden in den letzten 20 Jahren verdrängt, Agrarfabriken und Massentierhaltung sind offenbar längst Standard? Dort vegetieren Millionen von Schweinen, Rindern, Hühnern und Puten im Gestank ihrer eigenen Exkremente vor sich hin. Die Tiere werden durch diese Gefangenschaft häufig apathisch und aggressiv, weshalb man ihnen Hörner, Ringelschwänze, Schnäbel und teilweise sogar Zähne ohne Betäubung kürzt oder abschneidet. Das Tierleid ist unermesslich. Um neue solcher „Megaställe“ zu verhindern, startet Umweltministerin Barbara Hendricks jetzt eine neue Gesetzesinitiative.

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Eine Gesetzesänderung, die das Tierleid stoppen kann

Als Megastall werden Ställe ab 15.000 Legehennen, 30.000 Masthähnchen, 15.000 Puten, 1.500 Schweinen oder 600 Rindern bezeichnet. In solchen Ställen leben und sterben Millionen sogenannter „Nutztiere“ in Deutschland pro Jahr. Durch die neue Gesetzesänderung würden klare Regeln für neue Megaställe in der Massentierhaltung gelten. Demnach könnten sich Agrarfabriken im Baurecht nicht länger als „landwirtschaftliche Betriebe“ durchmogeln und Bürgerinnen und Bürger könnten beim Bau neuer Großanlagen mitreden. Nach Umweltschutzgesetz müssten sich Megaställe nach strengeren Auflagen richten und das Naturschutzrecht würde den Erhalt von Weiden und Wiesen für eine artgerechte Tierhaltung stärken. Die Gesetzesänderung käme echten Bauernhöfen zugute, die mit den Megaställen der Agrarindustrie nicht mithalten können. Landwirtschaftsminister Christian Schmidt blockiert den Plan im Interesse der mächtigen Agrarlobby, weshalb ein Freibrief für neue Megaställe droht.

Schweine werden in der Mast unter erbärmlichen Bedingungen gehalten

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Werden Sie aktiv – Petition unterschreiben

Häufig sterben die Tiere durch Parasiten, Entzündungen und Krankheiten noch vor der Schlachtung. Oftmals ist ihre Bewegungsfreiheit so stark eingeschränkt, dass sich die Tiere nicht einmal um ihre eigene Achse drehen können. Massentierhaltung schadet nicht nur den Tieren, die unter unwürdigen Bedingungen häufig an Geschwüren, Parasiten und Verhaltensstörungen leiden. Auch unsere Gesundheit wird durch die Antibiotika-Rückstände und Nitrat bedroht, die über Gülle aus Megaställen in Grundwasser und Lebensmittel gelangen. Mit der Gesetzesänderung stärken Sie Bürgerinnen und Bürger, die sich mutig gegen Massentierhaltung und Megaställe engagieren.

Unter diesem Link finden Sie die Petition, mit der Sie sich gegen Megastelle und für mehr Tierrechte einsetzen können:

https://www.campact.de/megastaelle/appell/teilnehmen/

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Quellen: Welttierschutzgesellschaft, Campact e.V.,  Bild: depositphotos RomboStudio, branex pxhidalgo, Text: Isabel Binzer