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Wetterextreme werden zur Belastung. © cta88/iStock/Thinkstock
Gefahr durch Extremwetterlagen

Mehr Extremwetterlagen durch Klimawandel: Große Auswirkungen auf die Forst- und Landwirtschaft

Der Klimawandel führt dazu, dass es immer häufiger zu Extremwetterlagen wie Sturm, Hitze und Hagel kommt. Die Auswirkungen dieser Wetterextreme stellen die Forst- und Landwirtschaft vor neue Herausforderungen, die die Forschung gerade erst zu erkunden beginnt.

Die deutsche Land- und Forstwirtschaft ist durch extreme Wetterlagen wie Hitze, Sturm, Hochwasser, Hagel, Frost und mehr, gerade in der Zukunft, gefährdet. Ein Grund dafür ist der Klimawandel, doch für die regional sehr unterschiedlichen Extremwetterlagen, die durch den Klimawandel bedingt sind, gibt es kaum Forschungsergebnisse. Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft das Forschungsprojekt „Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen“ ins Leben gerufen. Es wird gemeinsam von den Ressortforschungsinstituten des BMEL, dem Thünen-Institut und dem Julius Kühn-Institut als auch dem Deutschen Wetterdienst und anderen externen Forschungseinheiten durchgeführt. Erste Ergebnisse der Forschungen konnten Mitte Mai 2014 in einem Workshop am Thünen-Institut präsentiert werden.

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Extreme Wetterlagen: Hagel, Sturm & Co.

Die Experten sind sich nach ersten Auswertungen einig, dass gerade Hitzetage in der Vegetationsperiode zunehmen werden, was auch mit der Zunahme von Trockenphasen einhergehen wird. Die Extremwetterlagen haben außerdem auf die verschiedenen landwirtschaftlichen Betriebe je nach Anbauschwerpunkt unterschiedliche Auswirkungen. Aktuell ist davon auszugehen, dass gerade der Gemüse-, Obst-, Wein- und Hopfenanbau von Hagel, Spätfrost, Trockenheit und Staunässe leiden wird. Für die Forstwirtschaft werden Stürme und extreme Hitze und Trockenheit zum Problem. Auf der Grundlage dieser und auch folgender Ergebnisse sollen die Auswirkungen der Extremwetterlagen abgeschätzt und Risikomanagementmöglichkeiten untersucht werden.

Quelle: BMEL
Text: Kristina Reiß

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