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Michael Schieferstein engagiert sich gegen Lebensmittelverschwendung.
Zuviel Essen im Müll

Kolossale Lebensmittelverschwendung: Schüler fragen Mainzer Michael Schieferstein

Im Vorfeld des  „NaturVision“-Filmfestivals steht der Mainzer FoodFighter Michael Schieferstein Marbacher Schülern Rede und Antwort. Ziel ist es über die derzeitige Lebensmittelverschwendung aufzuklären und Essen im Müll zu vermeiden.

„NaturVision“ ist Deutschlands größtes und ältestes Filmfestival über Natur, Tier, Umwelt und Nachhaltigkeit. Vier Tage lang werden in Ludwigsburg beeindruckende und packende Natur- und Umweltfilme auf großer Leinwand gezeigt. Dabei werden den  Zuschauern Einblicke in unbekannte Welten ermöglicht und verschiedene Zusammenhänge offengelegt. Ziel ist es, das Publikum für Natur und Umwelt zu begeistern und zugleich zu sensibilisieren. Den Veranstaltern ist es ein großes Anliegen, dem Genre  ein Forum  zu ermöglichen und haben daher neben großen Produktionen auch kleine filmische Pretiosen ins Programm aufgenommen.

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Schon die Jüngsten werden an das Problem herangeführt.

Schon die Jüngsten werden an das Problem herangeführt. © FoodFighters

„Film und Gespräch“

Zur Einstimmung auf das Filmfestival „NaturVision“ stehen bereits am 25. März in der Marbacher Stadthalle Lebensmittel und die Auswirkungen der weltweiten Produktion sowie Lösungsansätze im Fokus der Aktion „Film und Gespräch“. Mittels zweier Filme wird Schülern eines der größten baden-württembergischen Schulzentren veranschaulicht, wie man Essensmüll vermeiden kann und welche Auswirkungen es hätte, ginge es allen Menschen so gut wie in der westlichen Welt. Michael Schieferstein, Experte für den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln, wird den Marbacher Jugendlichen sämtliche Fragen beantworten.  An insgesamt neun Vorführungen sind Schüler zur Aktion „Film und Gespräch“ dazu eingeladen in beeindruckenden Filmen mehr über die Hintergründe für unseren guten Lebensstandard zu erfahren. Durch die  preisgekrönten Werke „Die Essensretter“ (zweiter Film von Valentin Thurn, „Taste the Waste“) und „Der ökologische Fußabdruck“ (Regie: Markus Matschke und Sven Falge) erhalten die Schüler einen unverhohlenen Einblick in die kolossale Welt des (Lebensmittel-) Konsums und dessen Verkettungen.

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25 Millionen Tonnen Essensabfall

„Die Essensretter“ zeigt, wie der Regisseur Valentin Thurn in ganz Europa nach Lösungen für das globale Problem der Lebensmittelverschwendung sucht. „Eine Problematik, die mit 20 bis 25 Millionen Tonnen Lebensmittelabfall jährlich alleine in Deutschland mehr Beachtung finden sollte. Hochwertige und noch essbare Lebensmittel werden Jahr für Jahr einfach vernichtet“, empört sich der "Freibeuter am Herd" Michael Schieferstein.  Nach diesem Film steht FoodFighter Michael Schieferstein den Schülern Rede und Antwort rund um das Thema Lebensmittelverschwendung und wird imponierende Fakten und Zahlen unterbreiten. Der  Dokumentarfilm „Der ökologische Fußabdruck“, erklärt das komplexe Problem der Auswirkungen unseres Konsums unterhaltsam und bemerkenswert auf einer Länge von 25 Minuten. Im Anschluss an die zweite Filmvorführung wird der Regisseur Sven Falge  fachmännisch alle Schülerfragen beantworten.

Quelle: FoodFighters
Text: Vera Konersmann