1. Home
  2.  › Körper & Geist
  3.  › Gesundheit
Tipps für eine gesunde Verdauung
Die besten Verdauungs-Tipps

Die besten Hausmittel für eine gute Verdauung

Manche Menschen können völlig problemlos essen können, was sie möchten. Auf die meisten von uns trifft diese beneidenswerte Eigenschaft aber vermutlich eher nicht zu. Wir haben die besten Tipps für eine gute und gesunde Verdauung.

Ob es nun eher Rohkost oder Milch ist, ob es sich um Zwiebeln oder Bohnen handelt – mindestens ein Lebensmittel auf dem Speiseplan führt bei fast jedem zu Bauchschmerzen, Blähungen oder sogar Durchfall. Manchmal steckt, wie zum Beispiel bei der Laktoseintoleranz, eine Unverträglichkeit dahinter, manchmal ist eine Allergie verantwortlich für Verdauungsprobleme und -schmerzen. Und manchmal reagiert der Körper einfach nur sehr empfindlich auf bestimmte Lebensmittel. Sobald man herausgefunden hat, welche das sind, sollten sie möglichst gemieden werden. Andersrum gibt es natürlich bestimmte Nahrungsmittel, die für eine gesunde Verdauung unverzichtbar sind.

Anzeige

Milchsäure: Nicht nur in Milchprodukten enthalten

Unser Darm ist ein eigenes Ökosystem mit Milliarden Bewohnern, nämlich Bakterien. Die sind für viele Prozesse im Körper extrem wichtig, unter anderem auch für unsere körpereigene Abwehr. Und natürlich regeln sie die Verdauung. Damit die einwandfrei funktioniert, sind sie auf ein saures Milieu angewiesen, das zum Beispiel durch Milchsäurebakterien zustande kommt. Nicht zu Unrecht gelten Joghurt und Sauerkraut, die viele von diesen enthalten, als besonders hilfreich für eine gute Verdauung. Übrigens hat Milchsäure nicht zwangsläufig etwas mit Milch zu tun. Sie entsteht durch bakterielle Fermentation, also beim Gärungsprozess, durch den zum Beispiel auch Bier, saure Gurken oder eben Sauerkraut hergestellt werden.

Ballaststoffe: Mindestens 30 Gramm pro Tag

Genauso wie Ballaststoffe. Das sind eigentlich unverdauliche Bestandteile der Nahrung, die in Verbindung mit genügend Flüssigkeit im Darm aufquellen, dadurch die Darmwand reizen und den Stuhlgang erleichtern. Sie kommen hauptsächlich in Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und In Leinsamen vor. Mindestens 30 Gramm Ballaststoffe am Tag helfen, Verdauungsproblemen vorzubeugen. Und ganz wichtig: Ausreichend trinken, am besten Wasser und Kräutertees.

Genauso wie Ballaststoffe. Das sind eigentlich unverdauliche Bestandteile der Nahrung, die in Verbindung mit genügend Flüssigkeit im Darm aufquellen, dadurch die Darmwand reizen und den Stuhlgang erleichtern.

Manuka-Honig: Wundermittel aus der Natur

Wenn es Sie doch mal erwischt hat, müssen Sie nicht gleich zu Medikamenten greifen. Bei leichtem Durchfall kann arzneilich wirksamer Durchfalltee oder Magen-Darm-Tee aus Apotheke oder Reformhaus helfen. Bei bakteriellen Infektionen kann außerdem der Manuka-Honig wahre Wunder bewirken. Er stammt aus dem Blüten-Nektar des neuseeländischen Manuka-Strauches und wird von den Maori, den Ureinwohnern Neuseelands, schon seit Jahrhunderten als natürliches Heilmittel genutzt. Auch wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass der Manuka-Honig besonders wirksam bei der Bekämpfung von Bakterien ist, die Magen-Darm-Probleme auslösen. Das gilt leider nicht für anderen Honig.

Bei bakteriellen Infektionen kann außerdem der Manuka-Honig wahre Wunder bewirken.

Wermutkraut: Bitterstoffe gegen Völlegefühl und Blähungen

Wer bei den bevorstehenden Festtagen richtig zuschlagen will, kann möglichen Beschwerden mit einfachen, natürlichen Mitteln entgegentreten. Artischocken-Presssaft vor einer deftigen Mahlzeit  regt die Verdauung an. Nach dem Essen hilft Wermutkraut, entweder als Tee oder Saft, bei Völlegefühl und Blähungen. Beides können Sie, genau wie den Manuka-Honig, in der Apotheke oder dem Reformhaus kaufen.

Nach dem Essen hilft Wermutkraut, entweder als Tee oder Saft, bei Völlegefühl und Blähungen.

Das könnte Sie auch interessieren: Alleskönner Hyaluronsäure gegen Bauchschmerzen

Anzeige

Quelle: Wirths PR, Bild: fotolia-absolutimages, thinkstock- Jupiterimages,AntonioGuillem,Stitchik, Igor Moijzes, Flickr weisserstier CC BY 2.0, Text:  Ronja Kieffer