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Großmutters beste Rezepte für herrliche Weihnachtsplätzchen
Kekse backen

Das sind Großmutters beste Rezepte für Weihnachtsplätzchen

Weihnachten ist in greifbarer Nähe. Herrlicher Duft zieht durch das Haus. Nicht nur die wohltuenden Aromen, sondern auch der Geschmack sind ein wahrer Genuss. Die Rede ist von Weihnachtsplätzchen, die selbst gemacht immer noch am besten schmecken. Wenn sie dann noch auf perfekten alten Rezepten von Oma basieren, ist die Gaumenfreude kaum zu toppen. So backte noch unsere Großmutter – wir stellen ihr Rezept vor.

Rezepte für traditionelles Weihnachsgebäck finden sie hier.

Plätzchenbacken gehört zur Adventszeit dazu, wie zum Beispiel die beliebten Hildabrötchen, die ähnlich wie Terrassen sind. Foto: © Cogipix - Fotolia.com

Beste Zutaten, reine Butter, schmackhafte Eier und aromatische Gewürze – so musste die Weihnachtszeit sein. Auch oder gerade in Zeiten, in denen nicht im Überfluss gelebt wurde. Doch viele schrecken heute davor zurück, sich ein wenig Zeit zu nehmen und die unvergleichlichen Genüsse selbst zu backen. Dabei sind Weihnachtsplätzchen gar nicht so schwer in der Herstellung. Es muss nur exakt auf die Vorgaben der Zutaten und der Zubereitung geachtet werden und die Backofentemperatur muss richtig stimmen. Dann ist es ein Leichtes, Rezepte für Plätzchen umzusetzen. Und: Schon der Duft des im Backofen befindlichen Weihnachtsgebäck ist eine herrliche Entlohnung für etwas Mühe. Für manche ist das Weihnachtsplätzchen backen sogar ein Moment der Entschleunigung.

Die besten Rezepte für Weihnachtsplätzchen von unserer Großmutter

Eine wahre Fundgrube sind die oft handgeschriebenen Rezepte für Plätzchen von unseren Großmüttern. Sorgsam gehütet, vielleicht schon Generationen alt und mit Erfahrung optimiert, sind die alten Rezepte für Plätzchen ein einmaliges Erlebnis. Die Buchautorin Conny Marx hat solche Rezepte in Ihrem Buch «Familienschätze. Die besten Plätzchen aus Omas Kochbuch» zusammengetragen. Als Appetithappen hat ecowoman.de ein paar Rezepte ausgewählt.

Rezepte für Plätzchen: Terrassen sind Genuss hoch drei

Für viele die tollsten Weihnachtsplätzchen sind die dreistöckigen Terrassen, die von leckerer Konfitüre zusammengehalten werden. Je nach Geschmack kann hier der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Selbst gemachte Konfitüre oder Gelee wie aromatischen Quittengelee zu verwenden, ist für diese Weihnachtsplätzchen natürlich ideal.

Leckeres Weihnachtsgebäck und Rezepte finden sie bei uns.

Terrassenplätzchen sehen kompliziert aus, sind aber einfach zuzubereiten.. Foto: © Conny Marx 

Zutaten und Zubereitung von Großmutters Terrassen-Plätzchen

Die Zutaten für 30 Plätzchen

  • 375 g Mehl
  • 250 g Butter
  • 125 g Zucker, optional 1 Ei,
  • Konfitüre z. B. aus Himbeeren, Puderzucker zum Bestäuben
  • 3 gezackte runde Ausstecher in 3 Größen

Die Zubereitung von Terrassen: Mehl, Butter und Zucker werden mit einem großen Messer zerhackt, bis sich die Zutaten zum einem Teig zusammenfügen. Dieser wird anschließend gut durchgeknetet und anschließend eine Stunde im Kühlschrank kaltgestellt. Ein Ei macht den Teig homogener und geschmeidiger. Der Teig für die Terrassen wird, je nach Geschmack, ½ - 1 cm dick ausgerollt. Jede Größe nacheinander ausstechen und die Weihnachtsplätzchen bei 200 Grad hell backen. Auf die noch heißen Plätzchen Marmelade geben – auf das große und mittlere, übereinander schichten und auf einem Gitter gut auskühlen lassen. Zuletzt mit Puderzucker leicht bestäuben.

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Herrliches Weihnachtsgebäck: Lebkuchen sind ein Muss

Weihnachtsbäckerei und schöne Wintertage ohne Lebkuchen, das geht nicht. Conny Marx empfiehlt folgendes Rezept für Lebkuchen.

Nachhaltige Weihnachtsrezepte und Ideen gibt es bei uns.

Lebkuchen sind schön verpackt auch ein liebes Geschenk in der Weihnachtszeit.  Foto: © Conny Marx

Zutaten für Lebkuchen-Rezept

  • 500 g Honig, am besten frisch vom Imker
  • 375 g Zucker
  • 1 Kg Mehl
  • 3 Eier
  • 1 TL Nelkenpulver
  • 1 TL Zimtpulver
  • je 60 g Orangeat und Zitronat
  • 250 g gehackte Mandeln
  • 5 – 10 g Hirschhornsalz oder 5 g Pottasche,
  • aufgelöst in 1 cl Schnaps

Honig mit 125 g Zucker aufkochen, etwas abkühlen lassen und 625 g gesiebtes Mehl hinzugeben bis eine feste Masse entsteht. In der Zwischenzeit, wenn die Honigmasse abkühlt, die 3 Eier mit 250 g Zucker schaumig rühren. Nelkenpulver, Zimt, Orangeat und Zitronat sowie 250 g Mehl unterrühren. Die Mandeln mit etwas Zucker karamellisieren, abkühlen lassen und zu der Eimasse geben. Hierzu die aufgelöste Potasche oder das Hirschhornsalz geben und alles gut vermengen. Anschließend werden beide Teige miteinander und von Hand verknetet, bis ein homogener, fester Teig entsteht. Diesen in zwei Teile aufteilen, mit ausreichend Mehl bestäuben und etwa fingerdick ausrollen. Bei 200 Grad 15 – 20 Min. backen. Bräunungsgrad kontrollieren.

Corinna Marx hat alte Weihnachtsrezepte zusammengetragen.

Conny Marx trägt Bewährtes zusammen. Foto: © Conny Marx

Wer ein Lebkuchen-Hexenhaus aus diesem Weihnachtsgebäck basteln will oder schöne Drei- oder Vierecke schneiden möchte, backt den Teig als Ganzes aus und schneidet danach die gewünschten Formen aus dem Lebkuchen. Der Teig kann aber auch ausgestochen werden, zum Beispiel mit einem großen Glas.

Sie wollen mehr zu Weihnachten und den tollen Gewürzen wissen oder natürlichen Weihnachtsschmuck selbst herstellen? Weiterlesen…

 
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Bildquelle: Depositphotos/halfpoint